Hallo Transalp-Freunde!
Ich möchte demnächst eine Motorrad-Tour entlang dem Pamir-Highway in Zentralasien machen. Meine Goldwing ist dazu nicht die erste Wahl, leider. Mein Schrauber empfahl mir die Transalp. Nun hätte ich gerne einige Tipps und Empfehlungen bezüglich des Baujahrs. Eins hatte ich schon gelesen: Ab 1996 gibt es die Transistorzündung und danach die Doppelbremsscheibe, ab 2000 der größere Motor. Also sollte es wohl eine ab Bj. 2000 sein.
Aber Papier ist geduldig. Was auf den Datenblättern steht, muss nicht unbedingt den Gefallen der Fahrer finden. Deshalb bitte ich die Erfahrenen unter euch, vielleicht mal etwas dazu zu sagen. Auch das Thema Zubehör wie Topcase, Koffer, Motorschutz, Kette etc. interessiert mich. Also wovon die Finger weg lassen, was ist nützlich, etc.
Aber vielleicht gibt es ja auch noch eine in euren Augen bessere Alternative zur Transalp. Jedoch sollte die Technik einfach sein, Reifen- und Kettenwechsel/pflege ebenso. Ich möchte keinesfalls wegen irgendwelchem elektronischen Schnickschnack unreparierbar liegenbleiben.
Ich bin 1,78 cm groß und gut im Gewicht, jedoch ein erfahrener langjähriger Straßenmotorradfahrer.
Danke für eure Antworten
Off-Topic: Welche Transalp für Asien?
- also ich würde nicht unbedingt mit einer ab 2000 ne sehr weite Reise machen wollen, wenn dann gleich ne 2008er oder neuer, Grund dafür sind schon ab und zu vorgekommene Probleme mit der HISS Wegfahrsperre bei der 650er.
Ideal wär doch die hier
http://www.transalp.de/boerse/?tx_ghclassifieds_pi1[ad]=2444
(nicht verwandt nicht verschwägert und auch keine Provision bei Verkauf)
achso ja, der 650er Motor zieht nicht wesentlich besser, kann man vernachlässigen - Also ich weiß nicht ob die ab 2000 besser sind.
Aber ich hab diese REisen mit einer Transalp PD06 BJ 89 gemacht.
kannst heir nachschauen, da hab ich auch Berichte und meine Beschreibungen der Umbauten.
http://www.klausmotorreise.com/reisen-trips/
Was man bei den TA vor 96 machen sollte:
Die CDI auf liegend umbauen ( ganz einfach )
Eventuell eine Ersatz CDI mitnehmen oder gleich tauschen und die alten als Ersatz mitnehmen.
Im Nachbau kosten die um die 60 Euro das Stück .
Im Vorfeld Radlager tauschen usw.
Und dann einfach fahren. - Wo genau willst denn in den Pamir Highway fahren?
Welche Strecke, welche Länder?
Ich war heuer Uzbekistan und Kirgistan und Mongolei - Also, grundsätzlich ist es egal mit welchem Motorrad man fährt.
Siehe hier: https://www.youtube.com/watch?v=Q5iU7twPOio
Ich persönlich fahre RD11 von 2003. Mit der Maschine würde ich jederzeit zur Weltumrundung starten ohne mir irgendwelche Sorgen zu machen.
Jedoch denke ich, wenn man die Wahl hat, ist eine Benzineinspritzung für große Höhen sehr von Vorteil. Deswegen um Deine Frage zu beantworten, kauf Dir eine RD13 oder RD15 für die Reise. - Danke für eure Hinweise!
@Jobi, das mit den großen Höhen und dem Schwächeln der Motorräder habe ich auch schon gelesen. Guter Hinweis.
@Klausi: Habe deine Internetseiten gesehen, toll und spannend! Wo genau wir langfahren werden, weiß ich noch nicht, die Planung macht ein etwas erfahrenerer Kollege erst einmal.
@Michael: nicht schlecht, dein Vorschlag - Hallo, gerade wenn Du etwas schwerer bist, würde ich eher eine Africa Twin für sowas nehmen. Die kann alles besser als die Alp. Ich weiß wovon ich schreibe, denn ich hatte schon mehrere AT's (aktuell eine RD 07a von 1998) und habe auch noch eine Alp 650. Das Fahrwerk der Alp ist mit ordentlich Gepäck ganz schnell überfordert (Gabel zu dünn, Federbein zu lasch in der Zugstufendämpfung) und der AT-Motor hat doch etwas mehr Druck (Hubraum!!). Bei der AT gibt es nur wenige kleine Schwachstellen (Benzinpumpe, Regler), die sich leicht beheben lassen. Eine Einspritzer - Alp würde ich niemals nehmen, da kannst Du Dir nicht selber helfen, wenn da was spinnt, und: kleines Vorderrad, kein Motorschutz, kaum Bodenfreiheit ist halt keine Enduro mehr....
- die Wendigkeit kann die AT auf keinen Fall besser, nichtmal annähernd so gut.
Einspritzer ist hundert mal besser als die Scheixx Vergaser, ist meine persönliche Meinung
und sich selbst helfen, wenns keinen Anlass dafür gibt, ist nicht nötig. - Also ich finde nicht das die Alp das besser kann als die Transe.
Sie ist viel schwerer, und das ist auf den Routen ein extremer Nachteil.
Sie ist auch sicher nicht wendiger.
Und bei der Transe würde ich keine mit 19" Vorderrad nehmen.
Und EInspritzer ist kein Thema mehr, die arbeiten zuverlässiger als Vergaser.
Mein nächstes REisemoped wird dann sicher auch eine Einspritzer. Also ich finde nicht das die Alp das besser kann als die Transe.
Hihihi .... ist das ein freudscher VerbrecherAlso ich finde nicht das die Alp das besser kann als die Transe.
Hihihi .... ist das ein freudscher Verbrecher
HIHI
Hast REcht.....
Meinte natürlich die AT- ......um noch mal zur Ausgangsfrage zurück zu kommen. Es sind alle Transen für Asien sehr geeignet. Der Technische Zustand muss in Ordnung sein. (meine unmaßgebliche Meinung)
- Wie bereits geschrieben, kann man mit Allen fahren.
persönlich würde ich aber kein 19" Vorderrad fahren, wie es die 700er hat.
Jedes Motorrad hat spezifische bekannte Punkte, die man vorher lösen sollte, aber das ist ja meist leicht möglich - 19" Vorderrad geht schon klar, die meiste Zeit wird man auf Straßen oder Schotter unterwegs sein. Da geht das ohne Probleme. (Siehe 1200 GS (das angeblich beste Reise Motorrad))
Auf Sand in der Sahara wären 21" schon besser, geht aber auch mit 19".
Guck halt mal hier: http://krad-vagabunden.de/
19" Vorderrad geht schon klar, die meiste Zeit wird man auf Straßen oder Schotter unterwegs sein. Da geht das ohne Probleme. (Siehe 1200 GS (das angeblich beste Reise Motorrad))
Auf Sand in der Sahara wären 21" schon besser, geht aber auch mit 19".
Guck halt mal hier: http://krad-vagabunden.de/
Net böse sein, aber das sagt vermutlich wer, der nicht sowas schon selbst gefahren ist.
Die Schotterstrassen dort sind nicht mit unseren zu vergleichen, und nur weil BMW selbst 19" vorne hat heißt das nicht da dies toll ist.
Die Aussage von den Trainern in Hechlingen ist schon die, das man bei der 1200er das 19" Vorderrad merkt, auch wenn es ein gutes Moped ist.
Aber mir egal, Ihr seit die Profis, ihr könnt das machen wie Ihr wollt.
Ist vermutlich alles Blödsinn, wenn man echte Bikes für solche Reisen immer mit 21" baut, aber die Ingenieure haben sicher keine AHnung.
Aber prinzipiell kann man mit Allem fahren, auch mit einem Roller
die Wendigkeit kann die AT auf keinen Fall besser, nichtmal annähernd so gut.
Einspritzer ist hundert mal besser als die Scheixx Vergaser, ist meine persönliche Meinung
und sich selbst helfen, wenns keinen Anlass dafür gibt, ist nicht nötig.
Die "Wendigkeit" der AT ist so schlecht nicht, dafür fährt sie erheblich stabiler auf schlechtem Untergrund (Fahrkönnen vorausgesetzt). Der Themenersteller hat ja auch nicht gefragt, welches Motorrad besser für Singletrails geeignet ist LOL.
Einspritzer = Mehr Elektronik = Mehr Möglichkeiten für Defekte
Also ich finde nicht das die Alp das besser kann als die Transe.
Sie ist viel schwerer, und das ist auf den Routen ein extremer Nachteil.
Sie ist auch sicher nicht wendiger.
Und bei der Transe würde ich keine mit 19" Vorderrad nehmen.
Gewicht AT : 228kg, Gewicht TA 700 : 219kg "viel schwerer", aha..... Bißchen Sport, etwas weniger fressen und schon haste das wieder gutgemacht, oder Du nimmst weniger mit.
Wendigkeit, naja gilt vielleicht für die Oldtimer - Uralp, aber mit sowas würde ich nur noch im Garten herumfahren, außer das Teil wäre von Grund auf restauriert.....
Mit dem 19'' Vorderrad stimme ich dir zu, warum wohl gibt es mittlerweile keine 26'' Mountainbikes mehr (außer Kindergrößen), sondern nur noch 29'' oder 27,5''??- @klausi33 und v2guitar:
Ich hab ja nicht gesagt, dass es mit 19" Rad vorne toll ist, sondern das es trotz 19" Rad vorne gut machbar ist.
Der Sjaak Lucassen ist mit Honda Fireblade und Yamaha R1 durch Urwald, Sahara und Alaska gefahren. Die haben nur 17". Andere fahren mit einer Harley oder einer Simson Schwalbe um die Welt. Geht alles.
Also nicht zu viel Gedanken machen. Irgendwas geht immer kaputt und meistens ist es das was man nicht als Ersatzteil dabei hat.
Wenn man zu viel Angst hat am besten zu Hause bleiben.
@klausi33 und v2guitar:
Wenn man zu viel Angst hat am besten zu Hause bleiben.
Sagt Einer de diese Strecke nicht gefahren ist.
ich schon.
Deswegen finde ich diese Ansage ziemlich blöde.
Und weil ich die gefahren bin habe ich die Räder der Transe zu schätzen gelernt.
Du hast in den Ländern auch auf normalen Strassen schon Schlaglöcher oder fehlende Kanaldeckel, da will ich nicht mit einem 19er Rad oder noch kleiner drüberfahren.
Die Africa Twin hat vollgetankt ca 235 kg, die 600er Transe ca 195 kg.
Ist ein Unterschied.
Dann kommen noch Zubauten für Fernreise dazu.
Was die Thematik Vergaser und Einspritzer betrifft.
Ist ein altes Vorurteil das EInspritzer anfälliger sind wegen der Elektronik.
Die arbeiten zuverläßig.
Und bei einem Vergaser kann auch viel kaputtgehen, ich sag nur Membrane die reissen kann.....
Oder CDI die Probleme macht.
Aber Ihr seit nun die Profis, Ihr könnt Ihn weiter beraten was die Motorradwahl betrifft.
Die "Wendigkeit" der AT ist so schlecht nicht, dafür fährt sie erheblich stabiler auf schlechtem Untergrund (Fahrkönnen vorausgesetzt). Der Themenersteller hat ja auch nicht gefragt, welches Motorrad besser für Singletrails geeignet ist LOL.
Einspritzer = Mehr Elektronik = Mehr Möglichkeiten für Defekte
Kannst rumlollen wie Du willst, ich hab nichts von Singletrails geschrieben, nur die Aussage eine AT könne ALLES besser als eine Alp relativiert. Ich find die AT750 auch in vielem besser als eine TA600 und 650, ausser im Handling. Die TA700 wiederrum finde ich persönlich besser als alle anderen Alps und im Gesamtpaket auch besser als eine AT750, wobei ich wenig im Gelände rumfahre und mich deswegen die 19" Front nicht stört, schon aber die mickrige Bodenfreiheit.
Einspritzer = Mehr Elektronik = Mehr Möglichkeiten für Defekte (bekannt sind wenige Fälle bei Drosselklappenpotis)
Vergaser = mehr fuzzelige mechanische Kleinteile = Mehr Möglichkeiten für Defekte
Die Africa Twin hat vollgetankt ca 235 kg, die 600er Transe ca 195 kg.
Ist ein Unterschied.
Klaus, du darfst jetzt aber nicht die AT vollgetankt mit der TA leer vergleichen.
Die TA (wir sprechen von den 600er Modellen) bringt leer auch 210 kg auf die Waage. Trotzdem, und da bin ich bei dir, bleibt ein Unterschied von rund 20 kg.
@V2guitar
Irgendwie scheinst du gestern nicht deinen besten Tag gehabt zu haben. DIe ganze Zeit am rumstänkern.
Auch andere kennen und fahren die AT und die TA nebeneinander. Ich z.B. über rund 5 Jahre. Und ich habe mit beiden Motorrädern Reisen über mehrere Wochen gemacht.
Fazit aus meiner Sicht:
- Motor hat wegen der 150cm³ mehr mehr Drehmoment und drückt aus niedrigen Drehzahlen (z.B. nach engen Kehren) besser an
- Rahmen der AT ist steifer und verträgt eine größere Zuladung besser
- Fahrwerk der AT ist besser, beginnt bei schnell gefahrenen Kurven nicht so zu schaukeln. Auf derben Schotterpisten ist das Fahrwerk - eben wegen des Mehrgewichts - aber genauso schnell überfordert wie jenes der TA.
- Bremserei ist bei beiden gleich gut (wenn man bei der 600er nur die PD10 aufwärts (nicht aber die 700er) betrachtet und bei der AT die RD03 außen vorlässt)
- Wendigkeit ... aus meiner SIcht geht der Punkt ganz klar an die TransAlp
- Reisetauglich sind beide. Mi der TA sind wir in die Türkei gefahren, mit der AT war ich in Spanien
Für schotterstrassenlastige Touren hab ich immer die TA verwendet, für Touren mit einem hohen Asphaltanteil mit ab und zu mal ein bissl Schotterpisten hab ich die AT verwendet.
Und als Konsequenz zu dem oben geschriebenen (Fahrwerk und Rahmen) hab ich mir in meine TA das komplette Fahrwerk einer AT (Gabel RD04, Schwinge & Federbein von einer RD07) eingebaut.
Zu guter letzt noch ein wirklich freundschaftlich gemeinter Tipp an dich ... bleib bitte sachlich und tu weniger sticheln. Ganz offensichtlich verstehen viele den Spass den du machst nicht so wie du ihn meinst. Und das gilt nicht nur für hier, sondern auch für's FAT. Und Anspielungen auf irgendwelche körperlichen Attribute gehen IMHO gar nicht ... jeder ist so wie er ist - Punkt.- Ja, das rumstänkern und Beleidigen wie bei V2guitar brauche ich auch nicht.
Deswegen bin ich nach dem Beitrag hier auch draussen.
Sollen doch die Vollprofis weiter Tipps geben, wer schon die Meldung schiebt " Wer Angst hat sollte nicht fahren " der soll doch selber mal aufzeigen was er schon gemacht hat ausser blöde rumreden....
Wegen Gewicht, die TA hat leer 175 kg, voll aber 194 kg.
Daten kommen aus der Technikecke hier
http://www.transalp.de/technik/modellgeschichte/
Das sind fast 40 kg für mich, und das ist verdammt viel auf Reisen.
Und was die Räder usw angeht, wie schon gesagt, man kann auch mit BMW1200 oder mit Rollern fahren, wenn man das will.
Ich selbst halte die 600er für sehr geeignet, weil noch die primitivste TA.
Und es geht darum, das man unterwegs für diese Mopeds auch mal im Notfall was reparieren muß, und da sind die einfach leichter um was zu finden.
Aber das ist meine Meinung.
So Schwachstellen wir CDI kann man umgehen indem man eben auf liegend umbaut ( Kosten 15 Euro ) und eventuell um 60 Euro eine Ersatz CDI mitnimmt.
Wenn Zentralasien ( Was Du vorhast mit Pamir usw ist nämlich Zentralasien und nicht Süd/Ost Asien wie manche fälschlich meinen ) , dann sollte man darüber nachdenken, wie man die Spritversorgung löst.
Du hast dort in Kasachstan teilweise 300km ohne Tanke, und in Usbekistan oder den anderen Ländern auch mal 300 und an einer Stelle sogar fast 600km ohne echte Tankstelle.
Was nicht heißt das man keinen Sprit bekommt, aber das muß man vor Ort klären.
Daher sollte man sich überlegen, entweder größeren Tank oder immer Kanister voll Benzin mitführen.
Wegen Gewicht, die TA hat leer 175 kg, voll aber 194 kg.
Daten kommen aus der Technikecke hier
http://www.transalp.de/technik/modellgeschichte/
Das sind fast 40 kg für mich, und das ist verdammt viel auf Reisen.
Der Standort bestimmt den Blickwinkel
1997: XL600VV PD10
Die Fertigung der Transalp geht nach Italien, begleitet von Qualitätsproblemen (Lack, Elektrik, Speichen). Doppelscheibenbremse vorn; neue vordere Bremsanlage, neue Vorderradnabe, neue Tauchrohre, neuer Gepäckträger mit Soziusgriffen, neues Gewicht (189/208 kg).- OK, ich bin immer von meiner ausgegangen, erste Serie..
Dei hatte weniger.