Hallo,
wen es interessiert, läuft heute Nachmittag:
Der TV-Tipp: ProSieben MAXX zeigt Touratechs "United People of Adventure #1 Madagascar" als Free-TV-Premiere. Die einstündige TV-Version läuft am Sonntag, 5. März, um 16.45 Uhr. Die Dokumentation enthält bislang unveröffentlichtes Filmmaterial über das Touratech-Projekt in Madagaskar - nicht verpassen! Weitere Infos -> United People of Adventure Madagascar - ProSieben MAXX
Off-Topic: Touratechs "United People of Adventure" 5. März, um 16.45 Uhr.
- Ich habs gesehen :) War sehr interessant und Lehrreich an zu schaun :)
- Jo ich hab´s auch gesehen: Krad-SUVs mit dem Teuertech-Dranschraubzeugs + großem Reisegepäck viel zu fett. Dazu scheiss Wetter und ein Begleittross von einheimischen Asia-Kleinmotorrad-Treibern die in Sandalen durch alles locker durchkamen, lol!
Wer es verpasst hat nicht schlimm, startet schön in die Woche mit dem Film aus der Mediathek s.
http://www.prosiebenmaxx.de/tv/united-people-of-adventure-madagascar
Immer noch lachend
T.J.
Jo ich hab´s auch gesehen: Krad-SUVs mit dem Teuertech-Dranschraubzeugs + großem Reisegepäck viel zu fett. Dazu scheiss Wetter und ein Begleittross von einheimischen Asia-Kleinmotorrad-Treibern die in Sandalen durch alles locker durchkamen, lol!
Wer es verpasst hat nicht schlimm, startet schön in die Woche mit dem Film aus der Mediathek s.
http://www.prosiebenmaxx.de/tv/united-people-of-adventure-madagascar
Immer noch lachend
T.J.
Hab mir das gerade in der mediathek angesehen.
Mußte auch viel lachen, ein "echtes Abenteuer" halt
Voller Begleittross, doppelter Boden und alles was man so nicht braucht.......
Ich möchte auch mal so ein Abenteuer machen
In Wahrheit eine Realitiy Show über Mopedfahrer so wie Big Brother oder Frauentausch....- Teuertech Werbefilm halt und immer sieht man nur den alten Knacker den Chef vom Laden und keine knackigen Chicks in kurzen Outfits, gähn
- Prinzipiell finde ich schon sehr OK, was der Herbert Schwarz da mit Touratech gemacht hat.
Und er ist selbst definitiv ein Motorradreisender der sein Hobby zum Beruf gemacht hat, also Respekt dafür
Und das er auch marketing machen muß ist auch klar.
Aber ich muß halt grinsen wenn ich sehe wie da "Abenteuer" mit vollem Begleittross verkauft wird.
So wie bei "Long way Round" ( auch wenn der Film gut ist ) wo mann mit Kamerateams und Begleitfahrzeugen unterwegs ist.... - Der Vorteil von solchen Begleitfahrzeugen und Personen ist, dass es Personal für die Kameraführung gibt, die das aufwändige Filmen wesentlich vereinfachen und tolle Szenen ermöglichen, die man alleine nie zusammenbringt.
Natürlich ist das Abenteuer dann ein relatives, aber trotzdem ist es eine tolle Landschaft und man bekommt Lust auf mehr.
Dasselbe gilt ja auch für geführte Touren - es gibt genug Leute, die sich mit den ganzen Formalitäten oder Ersatzteilen und der Gepäckunterbringung nicht beschäftigen wollen.
von einheimischen Asia-Kleinmotorrad-Treibern die in Sandalen durch alles locker durchkamen, lol!
T.J.
Ich fand es trotzdem gut!
Das es eine Turatech Werbefahrt wird war klar. Dabei zu sein muss absolut "Geil" gewesen sein!
Aber das die Einheimischen das eigentlich identische in Shorts und Schlappen machen mit Ihren 49-125 ccm wirft bei mir die Frage auf , ob wir nicht etwas falsch machen.
Wobei, auf meine Kombi, Stiefel, Packtaschen und und und kann ich nicht verzichten. Glaube, ICH bin im Vergleich zu denen viel zu verwöhnt und verweichlicht
BerndAber das die Einheimischen das eigentlich identische in Shorts und Schlappen machen mit Ihren 49-125 ccm wirft bei mir die Frage auf , ob wir nicht etwas falsch machen.
Gut beobachtet ... und deine Schlussfolgerung ist wohl auch richtig.
Bei unserem letzten Urlaub vor meinem Unfall an einem Abend auf einer ziemlich schlechten albanischen Schotterpiste ...
Wir hatten uns etliche Kilometer "voran gekämpft", waren aber viel zu langsam unterwegs um das Tagesziel Berat noch zu erreichen. Auf der Karte war die Piste auch als asphaltiert eingezeichnet ... aber das heißt in Albanien nix.
Wir suchten uns also einen Platz entlang der Piste wo wir unser Zelt aufstellen konnten. Wir fanden so einen Platz auch und bauten unser Zelt auf - jedoch hatten wir nicht unsere flüssige Abendverpflegung (Bier) eingekauft.Wir hatten ja angenommen, dass wir in Berat übernachten würden.
Plötzlich hörten wir das knattern eines Einzylinders und kurz darauf bog ein junger albanischer Bursch auf irgendeiner alten Enduro ums die Kurve. Das bild das sich uns bot war DER Schlager. Der Bursch fuhr einhändig bekleidet mit Shorts, Trägerleibchen und Flipflops und mit der freien Hand tippte er auf seinem Handy eine SMS.
Und wir hatten unsere schwer beladenen Alps vorher noch schwitzend und fluchend mit Helm, Protektorweste, beinahe kniehohen Stiefeln über die Piste manövriert.
Ich hab mir auch gedacht, dass wir da irgendwas falsch machen ...- Lois Pryce macht es vor, wie man mit einer 225er Enduro jede Menge Kilometer mit viel Spaß und Abenteuer abspult (http://www.loisontheloose.com/about-me/ - hab ein Buch von ihr gelesen, kann ich nur empfehlen!) - auf Madagaskar hätte ich nie im Leben eine GS oder AT mit Gepäck herumgeschippert. Aber in unseren Breiten, wo man doch mal etliche Kilometer auf der Autobahn verbringt, bis man am Ziel ankommt, weil man nicht die Zeit hat abseits zu reisen, macht eine Großenduro natürlich mehr Sinn.
Ich war drei mal mit der Vespa 200 auf Korsika - vor Ort war aufgrund der schmalen, engen Straßen keine Großenduro schneller unterwegs als ich mit meinen 12PS - allerdings hatte ich als Student genug Zeit für die Anreise und es dauerte schon mal 3 Tage bis ich dort war. Mit dem Motorrad fährst die ca. 1.000km von Wien bis Livorno halt in einem Tag wenn es darauf ankommt. Aber in unseren Breiten, wo man doch mal etliche Kilometer auf der Autobahn verbringt, bis man am Ziel ankommt, weil man nicht die Zeit hat abseits zu reisen, macht eine Großenduro natürlich mehr Sinn.
Wirklich? Ein Auto hat fast jeder von uns. Die meisten betreiben das Motorrad fahren doch als Hobby.
Was spricht also dagegen, seine kleinen, leichten Enduros auf einen Hänger zu stellen, der einen Bruchteil einer dieser neuen Großenduros kostet und die Anreise so zu machen? Notfalls gibt es auch Hänger zum Ausleihen.
Oder, die teurere Variante, so wie wir es machen, die Motorräder in einen Lieferwagen stellen, der dann auch gleich als Schlafquartier dient.
Natürlich, so eine Lösung geht bei einer Rundtour net ... aber da hat man das Problem der langen Anreise auch nicht.
Wobei, auch mit einer 250er od. 350er kannst 1000 km Anreise in 2 Tagen abreissen - wenn man sich nicht verbummelt.- Also ich würd mein Moped dann auf den Hänger stellen, wenn es kaputt ist.
Und auf meinen Rundtouren hab ich auch längere Anreise
Man braucht auch keine Großenduro, da ist die Transe wieder völlig perfekt
Man braucht auch keine Großenduro, da ist die Transe wieder völlig perfekt
Es geht ja um kleine, leichte Enduros. Sind wir uns ehrlich ... die Transe ist eine kleine Großenduro. So wie wir sie fahren ganz locker 225-230 kg (selbst deine 690er ist deutlich leichter) ... und dann kommt noch das Gepäck dazu.
Wenn wir heuer April nach Korsika fahren, dann kommen unsere Moppeds in den Lieferwagen und ab gehts. Außerdem können wir uns noch unsere eBikes mitnehmen ... und vor Ort können wir dann ganz entspannt ohne Gepäck fahren.
Jeder wie er will.
Aber zurück kommend auf Bernds Beobachtung ... stellt sich schon die Frage ob wir nicht etwas falsch machen.- Fahrmäßig ist schon ein erheblicher Unterschied zwischen der 690er und der Transe.
Hatte ja den direkten Vergleich in Albanien.
Also Gewicht macht schon ordentlich was aus, was die Leichtigkeit des Fahrens betrifft....
Mit meiner Transe komm ich mit Gepäck auf so ca 245kg, ich hab die mal gewogen.
Im Moment bau ich gerade etwas um um wieder Gewicht zu verlieren ( an der Transe ) - Gewichtsverlust geht halt schneller bei der Transe
- muss ich leider auch an mir konstatieren
@Varakurt: natürlich ist ein Auto (ist halt eine teure Variante, wenn ichs sonst nicht brauche) oder ein günstiger Hänger (sofern man den Platz hat diesen irgendwo hinzustellen) eine komfortable Lösung. Ich mache halt meist Rundreisen und da ist es für mich nutzlos. Hie und da verwende ich mittlerweile einen Autoreisezug um irgendwo über die Nacht hinzukommen. - Moin,
Ich hatte auch viel Spaß mit dem Bericht. Die Brücken waren schon beeindruckend. Vor allem wenn man mit Motorradgewichten in der nähe der örtlichen KFZgewichte unterwegs ist.
Mich haben damals die 2 von Amsterdam to Anywhere beeindruckt. Die sind vor ihrer Weltreise mit umgebauter Transalp und Dominator zum Endurotraining mit Reisegepäck gefahren...
http://amsterdamtoanywhere.nl/en/motoren/
... und haben danach 2 CRF250L gekauft. Und sind dann damit um die Welt.
LG,
Björn @Varakurt: natürlich ist ein Auto (ist halt eine teure Variante, wenn ichs sonst nicht brauche) ...
Kommt wohl auf den Wohnort an wie man das sieht. In Wien würde ich mir den Besitz eines Autos wahrscheinlich auch überlegen. Aber hier im "Speckgürtel" von Salzburg ginge das wohl auch ... macht die Sache aber net wirklich leichter.
Rundreisen haben schon ihren Reiz ... aber auch Nachteile ... z.B. dass man immer sein gesamtes Gepäck mitführen muss. Klar, wenn man solche Touren wie Klausi macht geht es nicht anders. Aber wenn man mal in die Westalpen oder auf den Balkan fahren will schon.
Und vor Ort ist man dann sternförmig mit einem leichten Motorrad unterwegs ... und wenn man mal weiter will schmeißt man sein gesamtes Zeugs ins Auto, fährt 300-500 km weiter und macht einen neuen Stern.
Jeder wie er will. Wir mischen ja auch - was z.B. an unserer letzten Balkantour 2015 zu sehen ist.Aber zurück kommend auf Bernds Beobachtung ... stellt sich schon die Frage ob wir nicht etwas falsch machen.
Nun ja.
Ich habe ja jetzt Svenja aus Kiel (ihr kennt svendura.de) ein bissl besser kennengelernt. Die "Godmother of Endurowandern" fährt nach einer KTM 640 Adventure seit 7 Jahren eine winzige und leichte 250er KLX und ihre gesamtes Gepäck inkl. Zelt, Isomatte, Schlafsack und Kocher+Pfanne beträgt nie mehr als 20 kg. Sehr reduziert und fast ausschließlich Camping.
Und so fährt sie mit 22 PS und 7,7l Tankinhalt tausende Kilometer durch Europa, auch Nordkap und so.
Es geht alles, manche wollen so reduziert reisen und manche nicht. Aaaaaber für mich gibt es kein richtig oder falsch. Es gibt nur das, was jemand individuell möchte. :)
PS.: Ich verehre Svenja und möchte mir einiges für meine nächsten Reisen von ihr abschauen.- Ich mache es mittlerweile so, dass die Transalp für die Autobahnanfahrten ab Bonn in meinen Scudo kommt. Letzten Herbst eine Woche Lombardei: Bonn bis Nähe Kempten - Autobahn. Ab da weiter mit dem Motorrad.
Dieses wie letztes Jahr: Bonn bis Bayreuth Autobahn, weiter mit dem Motorrad nach Prag, dann Autoreisezug Poprad / Kosice.
Bin vorletztes Jahr die 600 km nach Prag mit der Transalp gefahren - geht auch, dauert aber als Autobahnverweigerer recht lange. Mit der gemischten Lösung kann ich es morgens ruhiger angehen lassen und komme abends entspannter an.
Ich habe aber auch jahrelang meine Sportenduro zum Spot gekarrt und von daher ist der Motorradtransport mit dem Auto für mich quasi Normalzustand. Ich merke aber auch, dass ich damit bei vielen Tourenfahrern auf Unverständnis stoße. Aber jeder wie er mag.
Gepäck habe ich bei meinen Rund-Urlauben mittlerweile auch so wenig mit, dass es mich nicht mehr stört. Mache aber auch kein Camping mehr.