Hab da ein Bild gefunden, von dem ich dachte es sei echt teilenswert!
Eure Meinung?
Guten Morgen.
Sehe ich genauso.
Gruß Myron
In der Zeit, wo ich den Motorradführerschein erworben habe, war noch keine Rede von Helmpflicht.
Ich bin damals mit einer BMW Beiwagenmaschine gefahren, nur mit Mütze und Anorack. Ohne Brille!
Heute könnte ich mir das naicht mehr vorstellen. Vom Sturz ganz abgesehen, Fliege ins Auge !!
Hatte auch schon einen heftigen Abstieg und am Rücken war die Jacke verschmort. Fazit: ohne Schutzkleidung keine Ausfahrt.
Absolut teilenswert! Egal wie heiß es ist , ohne Schutzkleidung fahr ich nicht . Lieber soll mir der Schweiß runterlaufen wie mein Blut
Da bin ich mal der Ausreisser.
ich habe auch zu fahren angefangen, wo man noch keinen Helm benötigt hat.
Und hab das genug gemacht.
Hab dann 2 Jahre in Amerika gelebt und da war auch noch keine Helmpflicht.
Heute fahre ich meist in Schutzkleidung.
Im Sommer aber in die Arbeit auch oft mit Jean, und ich hab kein Problem damit.
Bei allem Sicherheitsdenken, man muß es nicht übertreiben.
Etwas gesunder Menschenverstand darf auch noch sein.
Abgesehen davon hält eine Jean mehr aus als man glaubt.
Hab ich bei 120 am Asphalt auch schon mal getestet.
Heute leben wir in einer Zeit, da wird alles Amerikanisiert. Dauert nicht mehr lange, dann kleben Pickerl am Feuerzeug, das man sich damit verbrennen kann.
Die Sicherheitsindustrie lebt vom Angstmachen.
Klar ist Schutzausrüstung gut, und ich verwende die auch meist selber.
Aber Brötchen holen in der Früh auch Ohne.
Oder am Strand in Griechenland zum Essen auch Ohne, und ohne Helm.
Bin seit vielen Jahren, egal bei welchem Wetter und Temperatur, nur mit voller Schutzkleidung (inkl. Rückenprotector) unterwegs. Im Sommer werde ich oft belächelt wenn ich verschwitzt vom Bike steige. Viele sind ja der Meinung, dass man auf kurzen Fahrten von Dorf zu Dorf oder durch die Stadt auch ohne Schutzkleidung unterwegs sein kann. Dazu folgende Begebenheit:
2009, August, sonniges Wetter. Ich wollte nur einen Freund im benachbarten Stadtteil besuchen. Wie immer habe ich mich in Vollmontour geschmissen. Zwischen zwei Ortsteilen liegt eine Bushaltebucht. Dort wollte ein Bus ausfahren, also bremste ich mein Bike ab und hielt an. Der Busfahrer fuhr los und bedankte sich ber Handzeichen. Ich ließ langsam die Kupplung kommen, um mein Bike wieder in Bewegung zu setzen, als ich plötzlich das Knirschen von Plastik vernahm. Einen gefühlten Wimpernschlag später wachte ich einige Meter weiter auf der Fahrbahn wieder auf. Mein völlig zerstörtes Bike lag halb auf meinen Beinen. Was war passiert? Eine unachtsame Autofahrerin hatte mich angeblich übersehen und mich mit ca. 60 km/h von hinten angefahren.
Laut Zeugen hat sie das Bike unter meinem Hintern weggeschossen. Ich soll rückwärts auf die Motorhaube und Scheibe aufgeprallt sein und anschließend durch die Luft nach vorne auf die Straße katalpultiert worden sein. Das habe ich zum Glück alles nicht bewusst mitbekommen.
Die Rückseite meines Helmes war gut 1-2 Zentimeter nach innen gedrückt und die Klamotten waren schwer angekratzt. Fazit: Nach diesem Crash hatte ich "lediglich" eine Hüft- und Leberprellung und eine Gehirnerschütterung.
Im Nachbarort ist ein Fahrradfahrer ohne Helm zum Kindergarten gefahren um seine Tochter abzuholen. Auf dem Heimweg ist er unglücklich gestürzt und mit dem Kopf auf den Randstein aufgeschlagen. Er hat es leider nicht überlebt.
Was sagt mir das? NIE OHNE SCHUTZKLEIDUNG AUF EIN BIKE STEIGEN!
Man wird immer Geschichten und Fälle haben, was passieren kann.
Aber das kann ja gottseidank jeder für sich entscheiden.
Ich finde, das man trotzdem auch mal nachdenken kann, was man tut.
varakurt am 21.3.2014 zuletzt bearbeitet 21.3.2014 Hmm, ich fahr eigentlich auch imm mit Schutzbekleidung ... außer das berühmte "Brötchen holen" in die nächste Bäckerei = ca. 700 m. Da tuts dann auch eine Short und Sportschuhe.
Um für die höheren Temperaturen gerüstet zu sein fahre ich schon seit vielen Jahren mit sowas ...
Die Dinger sind schön luftdurchlässig (gut, am Rücken nicht so) und schützen trotzdem zuverlässig.
Darüber dann noch ein Cross Shirt und fertig. Als Hose nehm ich eine luftdurchlässige Hose mit Knie und Hüftprotektoren.
Diese Ausrüstung hat zumindest letztes Jahr, als mich ein Nissan Quashquai von der Trans geholt hat (ich hatte ca. 60 km/h drauf) völlig ausgreicht um mich schadlos zu halten.
Und heiß war mir trotzdem nicht.
Kurt, genau sowas hab ich auch :) allerdings sieht meine so aus:
auf den Füßen meist zu den (bisherigen) Stiefeln:
Im Sommer dann ein TShirt über den Panzer und eine kurze Cargo für untenrum. In der Stadt zum "Brötchenholen" tuts das. Für die Tour dann trotz temparatur dennoch vollbekleidet.
Übrigens auch so eine "Lebensweisheit" ;)

Nachdem ich mit 16 zweimal vom damals wirklichen Moped unsanft absteigen musste, weiss ich wie weh auch lediglich Schürfwunden tun können. Da war dann halt längeres Humpeln angesagt. Damals gab es außer Lederkombis auch noch nicht wirklich viel gute Schutzkleidung und die war teuer für einen Schüler.
Einmal musste ich dann Jahre später von der XT spontan absteigen. Im Schrank hängt immer noch das alte Held-Leder mit den Schleifspuren von 1999, die ich Gott sei Dank damals nicht auf der eigenen Haut hatte.
Ich finde: Schutzkleidung ist absolut wichtig und fahre nur mit, wenn auch mit unterschiedlicher "Qualtiät". Jeans mit Kevelarverstärkung und Protektoren sind besser als nur normale Jeans und trotzdem bequem. Die nehm ich im Sommer wenns leger sein soll für kurze Strecken. Für Touren nur Leder (hin und wieder noch eine meiner älteren Shoei-Textil-Jacken, weil ich sie mag).
Gruß - Peter
"klausi33" schrieb:Da bin ich mal der Ausreisser.
ich habe auch zu fahren angefangen, wo man noch keinen Helm benötigt hat.
Und hab das genug gemacht.
Hab dann 2 Jahre in Amerika gelebt und da war auch noch keine Helmpflicht.
Heute fahre ich meist in Schutzkleidung.
Im Sommer aber in die Arbeit auch oft mit Jean, und ich hab kein Problem damit.
Bei allem Sicherheitsdenken, man muß es nicht übertreiben.
Etwas gesunder Menschenverstand darf auch noch sein.
Abgesehen davon hält eine Jean mehr aus als man glaubt.
Hab ich bei 120 am Asphalt auch schon mal getestet.
Heute leben wir in einer Zeit, da wird alles Amerikanisiert. Dauert nicht mehr lange, dann kleben Pickerl am Feuerzeug, das man sich damit verbrennen kann.
Die Sicherheitsindustrie lebt vom Angstmachen.
Klar ist Schutzausrüstung gut, und ich verwende die auch meist selber.
Aber Brötchen holen in der Früh auch Ohne.
Oder am Strand in Griechenland zum Essen auch Ohne, und ohne Helm.
GENAU SO Sehe ich das auch!
Ich bin strikt gegen jede weitere Vorschrift.
Dass Sicherheitskleidung ggf schützt, brauchen wir wohl nicht diskutieren, aber das kann jeder für sich entscheiden.
Mir wäre wichtiger, dass in den Medien und in den Mitgliedszeitschriften der Automobilverbände mindestens jährlich auf die Besonderheiten des Motorfahrens hingewiesen würde, um die Autofahrer (!) zu sensibilisieren.
Hier hat es schon den ersten Moppedfahrer tödlich erwischt, da hilft auch keine Schutzkleidung mehr. Schuld war mal wieder der Autofahrer, der die Vorfahrt nicht beachtet hat.
Ich hätte auch oft größte Lust umzudrehen und hinterherzufahren und mal ein Exempel zu statuieren. D.S. kommt mir auf der Landstrasse auf meiner Fahrbahn ein Audi entgegen, ich rechtsrüber, das alles natürlich in der Kurve. Na gut Saisonbeginn, vielleicht noch nicht ganz wach. Meine Frau, die etwas zurückgefallen war, erzählt mir aber später, dass sie auch von einem Audi geschnitten wurde. - Geht´s noch?
Eine Mutter in einer VW Familienkutsche guckt mich an und fährt raus, auch diese Saison und ich war langsam, vermutlich zu langsam, so dass die blöde Kuh mit ihrer Brut im Kontainer dachte, sie käme vorher. Okay, hier hätte ggf sogar Schutzkleidung geholfen, weil ich eben langsam (ca. 50 km/h) war. Schuld war aber wieder mal die autofahrende Dunsel.
"projekt-transe" schrieb:Ich bin strikt gegen jede weitere Vorschrift.
Dass Sicherheitskleidung ggf schützt, brauchen wir wohl nicht diskutieren, aber das kann jeder für sich entscheiden.
Mir wäre wichtiger, dass in den Medien und in den Mitgliedszeitschriften der Automobilverbände mindestens jährlich auf die Besonderheiten des Motorfahrens hingewiesen würde, um die Autofahrer (!) zu sensibilisieren.
Danke
100 % Zustimmung
"projekt-transe" schrieb:Eine Mutter in einer VW Familienkutsche guckt mich an und fährt raus, auch diese Saison und ich war langsam, vermutlich zu langsam, so dass die blöde Kuh mit ihrer Brut im Kontainer dachte, sie käme vorher. Okay, hier hätte ggf sogar Schutzkleidung geholfen, weil ich eben langsam (ca. 50 km/h) war. Schuld war aber wieder mal die autofahrende Dunsel.
Einer der Gründe warum ich mir jetzt einen Neon-Helm zugelegt habe.
Vielleicht eine lohnende Investition,selbst wenn es nur in einem von 10 Fällen helfen sollte??
War mir lieber als dieser neon farbigen Westen die man ja auch häufig sieht.
Ich habe bisher 4 Unfälle in 27 Jahren. 1 mal war meine Geschwindigkeit definitiv zu hoch für die entsprechende Kurve und 3 mal wurde ich übersehen und schlicht abgeschossen.
Glücklicherweise war ich in allen 4 Fällen in kompletter Montur.
Fahre trotz der Erfahrung immer noch gerne mal ne kurze Strecke in Jeans.
Man hofft ja immer, dass wenn man angepasst fährt von der Dummheit der anderen Verkehrsteilnehmer verschont bleibt.
Das ist aber sicher nur Wunschdenken, wenn man sich mal die Crashvideos anguckt die so auf YouTube kursieren.
Einen link dahin erspare ich euch!
Ich hab mir für d.S. den Shoei GT Air mit Leuchtrot gegönnt und auf der TA habe ich eine weiß/ orange Endurohelm.
http://www.louis.de/index.php?topic=artnr_gr&artnr_gr=215663
...meine vielgescholtene Motorradjeans hat sorgar Protektoren und ist mit keflar ausgekleidet..

"projekt-transe" schrieb:Ich hab mir für d.S. den Shoei GT Air mit Leuchtrot gegönnt und auf der TA habe ich eine weiß/ orange Endurohelm.
http://www.louis.de/index.php?topic=artnr_gr&artnr_gr=215663
Schönes Teil dein Helm!
Mein Neon-Helm war nicht ganz so teuer.169€
Hatte ihn ursprünglich für die kleine MSX gekauft. Aber der sitzt so gut und die Klapppfunktion ist auch sehr angenehm, so dass ich ihn jetzt auch gerne auf der Transalp nutze.
Ich bilde mir tatsächlich ein, mit neon wird man weniger geschnitten.
Auch wenn es manchmal nervt, für kurze Strecken erst in Handschuh und Stiefel zu klettern, ist für mich ein Mindestmaß an Schutz Gesetz. Für die 13km zur Arbeit habe ich eine Held-Motorradjeans, die einen Langleger schon einmal völlig unbeschadet überlebt hat.
An den vergangenen, sonnenreichen Wochenenden waren hier auch wieder einige in Flatter-Shirt und normaler Jeans auf der Repsol und Co unterwegs. Den Gashahn auf Anschlag. Hilft der allgemeinen Motorradschaft wieder sehr beim Akzeptiert sein!
Idioten auf der Motorradseite und Trantüten auf der PKW-Seite sind immer noch die größten Verursacher.
"picasso" schrieb:An den vergangenen, sonnenreichen Wochenenden waren hier auch wieder einige in Flatter-Shirt und normaler Jeans auf der Repsol und Co unterwegs. Den Gashahn auf Anschlag. Hilft der allgemeinen Motorradschaft wieder sehr beim Akzeptiert sein!
Idioten auf der Motorradseite und Trantüten auf der PKW-Seite sind immer noch die größten Verursacher.
Unfall und Schaden ist eine Sache, Akzeptanz bei der Bevölkerung ( zb den Anwohnern ) eine ganz Andere.
ich halte bei Akzeptanz einen normalen ( nicht Brüll) Auspuff und Zurückhaltung im Ortsgebiet für deutlich wichtiger.
Ob sich wen Schutzkleidung anzieht und im Fall des Unfalles weniger Schaden hat ist jedermanns Sache und hat mit Akzeptanz meines Erachtens ganz wenig zu tun.
Es wäre doch alles so einfach: Kein Kamikaze auf der Strasse, kein Hochziehen an Ortsausgängen, keine Krawalltüten, im Ort eher langsamer als 50 +. Streckenwiederholungen nicht bei hohem Verkehrsaufkommen, durch Ortschaften in Gruppen usw., die klassischen 20x die gleiche Kurve Fahrer.
Die Autofahrer sollten Moppeds aber auch vorbeilassen und keine Rennen fahren, auf ihrer Seite bleiben, die Geschwindigkeit/ Beschleunigung eher pro als contra Mopped einschätzen, genau hinschauen.
Mit der Kleidung hat das m.E. so gut wie nichts zu tun.
rd07 am 23.3.2014 zuletzt bearbeitet 23.3.2014 [
ich halte bei Akzeptanz einen normalen ( nicht Brüll) Auspuff und Zurückhaltung im Ortsgebiet für deutlich wichtiger.
Ob sich wen Schutzkleidung anzieht und im Fall des Unfalles weniger Schaden hat ist jedermanns Sache und hat mit Akzeptanz meines Erachtens ganz wenig zu tun.
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Hi, das mit der Akzeptanz in der Bevölkerung kann ich nur unterstreichen, wohne im Ortszentrum mit einer 30er Beschränkung. Im Sommer fährt so ein Dillo von Quadfahrer mit extrem lauten Aufpuff mit Höllentempo und Höllenlärm durch das Ortsgebiet. so ungefähr 5 x täglich. Das solch ein Verhalten auch auf Motorradfahrer abfärbt ist klar, die Leute sind so gepolt, dass sie alle in einen Topf werfen.
Das mit der Schutzbekleidung kann ich so aber nicht ganz verstehen. OK gut es trifft unmittelbar das Unfallopfer. Aber mal ehrlich. Wenn eine Ehefrau mit Kindern dann den Unfallgeschädigten im Rollstuhl herumschieben muss, dann ist das nicht die Sache des Unfallopfers, sondern seines gesamten Umfeldes, und hier denke ich, sollte schon auch versucht werden, dem Risiko einer bleibenden Beschädigung vorzubeugen, so gut es eben geht. Risiko kann nicht ganz ausgeschlossen werden, jedoch verringert.
"klausi33" schrieb:Unfall und Schaden ist eine Sache, Akzeptanz bei der Bevölkerung ( zb den Anwohnern ) eine ganz Andere.
ich halte bei Akzeptanz einen normalen ( nicht Brüll) Auspuff und Zurückhaltung im Ortsgebiet für deutlich wichtiger.
Ob sich wen Schutzkleidung anzieht und im Fall des Unfalles weniger Schaden hat ist jedermanns Sache und hat mit Akzeptanz meines Erachtens ganz wenig zu tun.
Das waren auch zwei verschiedene Dinge. Shirt und normale Jeans waren auf unser Thema bezogen. Zusätzlich kam bei diesem Totalversager noch der aggresive Fahrstil dazu. Und nur das ließ mich zu der Aussage mit der Akzeptanz verleiten.
Ein Hinweis!
In Belgien wurde die Helmpflicht bereits erweitert.
Seit dem letzten Jahr gilt hier diese lustige Verordnung:
Tragen von Schutzkleidung
Motorradfahrer und deren Beifahrer müssen neben dem obligatorischen Schutzhelm auch Handschuhe, eine langärmlige Jacke, eine lange Hose oder einen Overall tragen. Außerdem sind Stiefel oder Stiefeletten zu verwenden, die über die Knöchel reichen. Weitergehende Bestimmungen zur Farbe oder Beschaffenheit der Kleidung enthalten die belgischen Vorschriften nicht.
Das halte ich für übertrieben und dagegen verwahre ich mich.
Irgendwann dürfen wir dann auch nicht mehr denken.