Jetzt gibt es die neue AT - über eine eventuell neue Dominator wird in einem anderen Thread auch schon gesprochen - was, liebe Transalp Freunde, wünscht ihr euch bei einer Neuauflage der Transalp? Ich fange mal an:
* Gewicht vollgetankt bei 180kg
* ca. 80PS bei ca. 8500 U/min - also wird es etwa eine 750er
* ca. 70-80 Nm Drehmoment bei etwa 6000 U/min
* gute Sitzbank auch zu zweit
* Kardan - wird aber mit dem Gewicht wahrscheinlich nicht realisierbar sein
* schöner Chromauspuff
Off-Topic: Neue Transalp - Wünsch dir was
- 180 kg Vollgetankt.
Wasserkühlung ( eh klar )
Einspritzer
60 PS genügen
Gute Sitzbank.
Auf jeden Fall Kette, sonst ist das für Fernreisen nicht so Ideal...
Auspuff unauffällig, soweit möglich.
Reichweite min 400km - Das sie nicht so sch***e aussieht wie die 700er.
- 180kg vollgetankt mit 20 Liter Sprit bei max 5 Liter Verbrauch
70PS / 65Nm
Parallel Twin
Bodenfreiheit >200mm
bequeme Sitzbank
neue AT ähnliche Optik
21/17 oder 21/18 Bereifung
Hauptständer reduziert die Bodenfreiheit und Schräglagenfreiheit nicht
Wartungsintervall min. 10000km - Ich schätze die neue Transalp ist eine Africa Twin mit 19/17" Rädern und evtl. weniger Federweg oder so ähnlich...
Also quasi eine Straßenversion der neuen AT. - Leute, träumen könnt ihr ja ... aber laut CEO Honda CE wird das in den nächsten Jahren nicht kommen.
Logischer erscheint mir das mit der Domi. Bei der AT hat es auch mit solchen Zeichnungen begonnen. - War ja mal so als Traumthread angedacht... eines kristallisiert sich heraus... das Gewicht - und genau das wird seitens der Hersteller sträflichst vernachlässigt. Warum haben Supersportmaschinen mit 200PS auch nur 200kg vollgetanktes Gewicht, während GS, AT, etc etc... 230kg - 260kg mit sich herumschleppen. Die wenigsten nutzen solche Großenduros für harte Geländeeinsätze und selbst das schaffen auch Sportmaschinen wie uns Sjaak Lucassen auf seiner R1, mit der er um den halben Globus gefahren ist, beweist.
Also runter mit dem Gewicht - warum müssen Originalauspuffe so schwer sein? Alurahmen ist auch nix neues mehr - ein gutes Altbeispiel von vor mehr als 20 Jahren gibt es zwischen der Honda 650 Revere und Honda 650 Hawk - da liegen über 20kg dazwischen, mit ein und demselben Motor (Unterschied ist im Wesentlichen Kardan und Alurahmen).
Also mit ein bißchen Hirnschmalz sollten 180kg tourentauglich zu realisieren sein. - Ungefähr sowas:
Link:
https://giantloopmoto.com/wp-content/uploads/2016/03/rally-raid-honda-cb500-heritage.jpeg
Bissl leichter, bissl stärker und höher als die CB500X. Bzw. einfach eine feschere, höhere & deutlich leichtere 700er Transalp. - Jepp, das wärs.....
- Der Stahlrahmen wird wohl nicht zu vermeiden sein und damit am Ende wieder über 200kg Gewicht. Alu ist zu steif und spröde im Gelände und nicht reparierbar auf der Weltreise. Drum hat auch die neue Africa Twin wieder einen Stahlrahmen.
War ja mal so als Traumthread angedacht... eines kristallisiert sich heraus... das Gewicht - und genau das wird seitens der Hersteller sträflichst vernachlässigt. Warum haben Supersportmaschinen mit 200PS auch nur 200kg vollgetanktes Gewicht, während GS, AT, etc etc... 230kg - 260kg mit sich herumschleppen. Die wenigsten nutzen solche Großenduros für harte Geländeeinsätze und selbst das schaffen auch Sportmaschinen wie uns Sjaak Lucassen auf seiner R1, mit der er um den halben Globus gefahren ist, beweist.
Zum einen gehts um die Zuladung, warum hier stärkere Rahmen eingesetzt werden müssen, andererseits gehts natürlich um den Gebrauch auf Rüttelpisten. Und auch wenn nicht viele solche Pisten fahren, müssen die Rahmen das für die paar die es machen trotzdem aushalten.
Und, du weißt nicht inwiefern die R1 des Hr. Lucassen verändert wurde.
Außerdem besteht bei solchen Enduros der Anspruch, dass sie locker 100.000 km und länger ohne großartige Defekte halten ... ich glaube, dieser Anspruch besteht bei Supersportlern nicht.
Also runter mit dem Gewicht - warum müssen Originalauspuffe so schwer sein
Damit sie eine geräuschmäßige Homologierung bekommen - und das dauerhaft. Wären Auspuffe mit Dämmwolle (wie die aus dem Zubehörmarkt) verbaut, die nach 3-4 Jahren geöffnet werden müssen um sie neu zu stopfen, wäre das wiederum auch keinem recht.
Alurahmen ist auch nix neues mehr ...
Weil ein Stahlrahmen einfach flexibler als ein Alurahmen ist und nicht so anfällig für Rahmenbrüche ist. Außerdem lässt sich ein Stahlrahmen einfacher reparieren.
... - ein gutes Altbeispiel von vor mehr als 20 Jahren gibt es zwischen der Honda 650 Revere und Honda 650 Hawk - da liegen über 20kg dazwischen, mit ein und demselben Motor (Unterschied ist im Wesentlichen Kardan und Alurahmen).
Ich bin der Meinung, dass hier im wesentlichen NUR der Kardan den Unterschied ausmacht. Bei Alurahmen muss man, um die selbe Steifigkeit wie beim Stahlrahmen dickere Profile verwenden. Dann wiederum schwindet aber der Gewichtsvorteil. Aber das können Metallbauer sicherlich besser beurteilen. Bei der neuen AT war es auf alle Fälle DAS Argument, warum Stahl und nicht Alu verwendet worden ist.
Also mit ein bißchen Hirnschmalz sollten 180kg tourentauglich zu realisieren sein.
Ich glaube, dass dies bei einem Zweizylindermotorrad, das auch den Ansprüchen genügen soll, nicht möglich ist. Die letzten reisetauglichen Einzylindermotorräder wie zum Beispiel die XT660 haben auch schon um die 200 kg.- Sportler müssen auch extreme Beschleunigungen bzw. Bremsmanöver aushalten und das auf Rennstrecken, auch wenn die meisten Nutzer dort nicht fahren und ihr Bike nicht annähernd an die Grenzen bringen.
Bei der Reparierbarkeit gebe ich dir schon recht - ein Stahlrahmen ist hier flexibler. Aber man müsste halt auch ein bisschen Hirnschmalz in die Geometrie eines Stahlrahmens investieren und vielleicht nicht nur die Wirtschaftlichkeit in der Produktion betrachten.
Eine gute Scheibenbremse vorne könnte bei dem Gewicht durchaus auch reichen. Verkleidungen, die wieder schwere Aufnahmen, wie bei unserer Transe, notwendig machen, sind zu überdenken. Auch das ganze elektronische Tachoklumpert ist überflüssig - ev. halt alles digital, weil leichter. Natürlich muss auch die Gabel und das Federbein überarbeitet werden.
Auspuff: Nachdem sich so viele Leute eine Popovic oder ähnliches drauftun, können sie offensichtlich mit dem Umstand des Stopfens leben.
Revere/Hawk: 20kg gehen keinesfalls nur zu Lasten des Kardans (vielleicht 10 - Kette samt Ritzel wiegt ja auch was) - der Rest sind Alurahmen und eine generell kleinere Konzeption. Der Unterschied ist jedenfalls frappierend (hatte selbst eine Revere und ein Freund gleichzeitig eine Hawk).
Vielleicht nicht 180, aber 190kg sollten auf jeden Fall erreichbar sein. Die Einzylinder mit 200kg sind nicht durchdachte Geschwüre. Eine TT600, vielleicht als unteres Ende und für Touren zu wenig ausgestattet (Licht, Sitzbank) wog anno dazumal schon nur 160kg
Ungefähr sowas:
Bissl leichter, bissl stärker und höher als die CB500X. Bzw. einfach eine feschere, höhere & deutlich leichtere 700er Transalp.
Sieht auf den ersten Blick fesch aus.
Auf dem Zweiten, scheinen mir die Fußrasten etwas zu weit hinten. Täuscht das?
Und der Auspuff da unten - nö. Sieht ja schon halb abgerissen aus. Schön wie die Alte 600er oben dezent versteckt muß der.
Gehört da nicht auch noch ein (Motor)-Dreckschutz unten mit hin. Sonst verpappt doch alles
Ach, ich bleib bei meiner in die Jahre gekommenen
..
* schöner Chromauspuff
Bitte nicht! Der fängt nach 20 Jahren dann wieder das rosten an...- Ich bin mit meiner Transi (PD06 v.91) ziemlich zufrieden.
Mir würden eine etwas bessere Bremse und 10 - 15 PS mehr Leistung absolut reichen.
Ansonsten bitte alles so lassen, vor allem den leicht zu wartenden V2!
Bei einem Paralleltwin sehe ich schon wieder Tassenstössel mit Shims, und die kann leider nicht mehr jeder selbst einstellen.
Ausserdem finde ich den Sound vom V2 geil!
Und ob die Möhre 190 oder 200 kg wiegt, ist mir sowas von schnuppe. - seltsame Spezifikation um ein Gewicht von nicht weniger als 180 kg :-o
Eine Aprilia 550 SVX brachte es fahrfertig auf 131 kg. Ein bisschen fernreisetaugliches Chichi an den Eimer drangehängt, dann darf das Ding nicht mehr als 150, maximal 160 kg wiegen. Sportler müssen auch extreme Beschleunigungen bzw. Bremsmanöver aushalten und das auf Rennstrecken, auch wenn die meisten Nutzer dort nicht fahren und ihr Bike nicht annähernd an die Grenzen bringen.
Deswegen sind die Lenkköpfe ja dementsprechend stark ausgeführt. Beschleunigung selbst ist jetzt nicht so das Thema. Normale Sportler beschleunigen auch nicht recht viel schneller als ~ 3 s von 0 auf 100 km/h. Das kann ein Rahmen schnell einmal aushalten.
Bei der Reparierbarkeit gebe ich dir schon recht - ein Stahlrahmen ist hier flexibler. Aber man müsste halt auch ein bisschen Hirnschmalz in die Geometrie eines Stahlrahmens investieren und vielleicht nicht nur die Wirtschaftlichkeit in der Produktion betrachten.
Ja, aber das Ding soll ja dann auch verkauft werden ... deswegen wird Wirtschaftlichkeit bei so einem Motorrad immer im Vordergrund stehen.
Eine gute Scheibenbremse vorne könnte bei dem Gewicht durchaus auch reichen. Verkleidungen, die wieder schwere Aufnahmen, wie bei unserer Transe, notwendig machen, sind zu überdenken. Auch das ganze elektronische Tachoklumpert ist überflüssig - ev. halt alles digital, weil leichter. Natürlich muss auch die Gabel und das Federbein überarbeitet werden.
Bei Bremse und Verkleidung bin ich bei dir .... aber halt, solche Motorräder gibt es doch schon - WR450, CRF450, RMX450Z, DRZ400 and so on - und dann wäre noch das Thema Wetterschutz. Die Leute heulen doch auf, wenn sie nicht mehr halbwegs von Wind und Wetter geschützt werden. Und wem das nicht stört kann sich eh eine von den o.g. Beispielen kaufen.
Und ..., das elektronische Tachoklumpert wie du es nennst ist inzw. nicht nur leichter, sondern auch billiger in der Herstellung. Zwei analoge Rundinstrumente, wirst du nirgends mehr finden.
Auspuff: Nachdem sich so viele Leute eine Popovic oder ähnliches drauftun, können sie offensichtlich mit dem Umstand des Stopfens leben.
Nein, die leben einfach damit dass das Ding von Jahr zu Jahr lauter wird - bis sie dann einmal am Hals oder am Rohrer Sattel aufgehalten und gemessen werden - und dann mit dem Taxi heimfahren können.
Vielleicht nicht 180, aber 190kg sollten auf jeden Fall erreichbar sein. Die Einzylinder mit 200kg sind nicht durchdachte Geschwüre. Eine TT600, vielleicht als unteres Ende und für Touren zu wenig ausgestattet (Licht, Sitzbank) wog anno dazumal schon nur 160kg
Mal davon abgesehen, dass du 30-40 Jahre alte Technik heuzutage nicht homologiert bekommst (Euro4, ABS-Pflicht für Motorräder über 125 cm³) will der Käufer von heute vielleicht auch das eine oder andere Fahrassistenzsystem haben.
Diese nicht durchdachten Geschwüre sind aber in der Reiseszene durchaus beliebte Motorräder und waren ein Verkaufserfolg (z.B. die XT660Z). Die XT660R wiederum war eine richtige Enduro, ohne Verkleidung, mit nur einer Bremsscheibe und entsprechenden Federwegen - sie wog auch nur rund 180 kg - wird aber von Yamaha nicht mehr gebaut - wegen mangelndem Verkaufserfolg?
Und wenn es dann auch noch ein Zweizylinder mit ~ 800 cm³ sein soll, dann wird man, entsprechende Qualität und Haltbarkeit des Motorrades vorausgesetzt, niemals nicht unter 200 kg fahrfertig, vollgetankt kommen - dabei bleibe ich.
Wer was leichteres will, kann ja z.B. zu CCM oder SWM greifen. Die haben reisetaugliche, leichte Motorräder im Angebot - es sind halt Einzylinder.- @klausi33
Eine echte Interessefrage:
Warum Kette statt Kardan für Fernreisen?
Ich hätte das genau andersrum gedacht...
HG, Christian - Ich bin zwar nicht der Klaus ... aber meine Gründe gegen einen Kardan wären mehr ungefederte Massen, die sich gerade und vor allem auf unbefestigten Rumpelpisten bemerkbar machen.
Außerdem ... eine gerissene Kette kann man rel. easy reparieren. Einen gebrochenen Kardan nicht.
Und dann ist da noch die Gewichtsfrage ... ein Kardanantrieb ist üblicherweise schwerer als ein Kettenantrieb. - Jepp.
Und wenn ein Kardan was hat, dann wird es richtig teuer.
Was die Motoren betrifft:
Einen Reihen Zweizylinder kann man viel leichter bauen als einen V2
Aber es stimmt, ein Single ist trotzdem leichter. Auf jeden Fall Kette, sonst ist das für Fernreisen nicht so Ideal...
Klaus hatte den Zusammenhang zwischen Kardan und Fernreise erwähnt...
Danke für eure Antworten.- Ok, hört sich alles gut an. Ich nehme auch eine.
Weiss mit rot/blauem Dekor bitte
Fehlt nur noch der Preis.
Was soll/darf der Spass kosten ? - Also ich wünsche mir, dass meine Transe genauso bleibt wie sie ist.
Einfach ein genügsames, billiges Reiseenduro, das man als Packesel, Tourer, im leichten bis mittleren Gelände und in den Bergen sogar zum Jagen von holländischen RT's einsetzen kann.
Meine kleine Blaue - ich bleib Dir treu.
in den Bergen sogar zum Jagen von holländischen RT's einsetzen kann.
Du meinst welche mit Wohnwagen dran ?- Abgesehen vom Gewicht und einer guten Einscheibenanlage würde ich mir auch eine Verbesserung der Wartungsfreundlichkeit wünschen - vor allem der vordere Ventildekel und das darunterliegende Ventil sind sch... zu erreichen. Einen leichter wegklappbaren Kühler und ein etwas mehr nach rechts gedrehtes Ventil wäre schon mal ein Anfang. Jedenfalls sollten die Kipphebel bestehen bleiben - Tassenstössel setzen sich zwar immer mehr durch und sind Drehzahlresistenter, aber eben auch aufwändiger zu warten. Hauptständer sollte in der Serie schon pflicht sein. Preislich wird sie sich an der ebenfalls sehr guten V-Stom orientlieren ... also deutlich unter der AT jedenfalls.