Hallo Transalp-Freunde!
Ich bin auf dieses Forum gestoßen, weil ich jetzt ENDLICH mal den A-Führerschein angehen will und mich schonmal für eine passende Maschine für den Anfang interessiere. Immer wieder lande ich doch bei der Transalp, weil meine Anforderungen folgende sind:
- günstig in der Anschaffung und im Unterhalt
- sehr zuverlässig und wartungsfreundlich/-arm
- sowohl reise- als auch alltagstauglich, ebenso für Schotterstraßen
- passende Sitzhöhe für ca. 1,85m und soziustauglich
- nicht zu schwer (bis 200kg)
Das einzige, was mir nicht zusagt ist Kette statt Kardan, aber dann wäre die Maschine auch deutlich schwerer, deshalb nur ein kleiner Minuspunkt.
Was mich noch bewegt jetzt am Anfang ist die richtige Ausstattung und Empfehlung einer Fahrschule. Ich komme aus Wolfenbüttel (bei Braunschweig). Vielleicht ist ja jemand hier aus der Gegend und kann mir eine Fahrschule empfehlen!? Zumindest ist aktuell eine Transalp aus Wolfsburg in der Börse. ;)
Ich habe mir bereits Helm und Handschuhe gekauft, was mir für den Anfang fehlt sind Schuhe/Stiefel. (andere Bekleidung kann von Fahrschulen gestellt werden, die ich bisher ansprach)
Welche "günstigen" Stiefel wären für den Beginn empfehlenswert? Klar sind Daytona oder SIDI "state of the art", aber das nötige Kleingeld fehlt mir aktuell dafür, wenn ich noch für andere Sachen aufkommen muss. Habe mir aktuell die hier ausgesucht: http://www.polo-motorrad.de/de/action-wp-stiefel.html - Ich bin eigentlich auch eher der ruhige und vorsichtige Fahrer, zumindest bin ich es beim Auto und Roller, daher brauche ich hoffentlich keine mega-sicheren Rennstiefel oder dergleichen!?
Was für Bekleidung ist denn für eine "Reiseenduro" zu empfehlen? Wie ist das mit Leder vs. Textil? Einige sagen, dass sie nie ohne Leder fahren würden, weil es viel bessere Abriebwerte hat. Ich habe mir jetzt gedacht, dass ich eine Lederhose und eine Textiljacke hole. Bei der Lederhose ist nur das Problem, dass sie nicht wetterfest ist, das wäre für mich wichtig. Oder ist eine Lederausstattung für's Endurofahren "overkill"? Möchte mich nur nicht hinhauen und es mit bösen Verletzungen büßen müssen mich für die falsche Ausstattung entschieden zu haben.
Und um zum Titel zu kommen: wie viel sollte man bei einer gebrauchten Transalp ausgeben, damit man keine Bastelbude kauft? Mir ist das Alter der Maschine nicht so wichtig, der Allgemeinzustand ist viel entscheidender. Welches Modell/Baujahr wäre empfehlenswert? Habe mich bei ca. vorerst bei 1500€ orientiert, da es relativ viele Angebote in dem Rahmen gibt mit Maschinen von 91-95.
Ich hoffe, das war jetzt nicht zu viel auf einmal oder so. :)
Liebe Grüße
ZAR
Off-Topic: Interesse an Transalp
- Hallo
also ne Transalp ab 91 kann man ohne Bedenken empfehlen, aber bis 200kg das trifft nicht zu und günstig in der Anschaffung ist wegen der sehr guten Wertstabilität auch nicht zutreffend
Ansonsten hau rein, Lappen gemacht und Transalp gekauft damit wirste lange Spass haben - Hi,
bei der TA würde ich eine ab Bj 94 nehmen da diese die modernere Optik hat. Ab 97 gabs dann noch Doppelbremsscheibe und Haltegriffe dazu. Falls möglich gleich eine mit Sturzbügel und Kofferträger da dann ein Umfaller (der garantiert irgendwann kommt) keine besonderen Schäden verursacht.
Bei den Klamotten kann ich von Polo die Mohawk-Serie empfehlen. Ist Textil, wasserdicht, mit Lüftung und hat an den wichtigen Stellen Lederbesatz. Kostet zwar etwas (Rabattaktionen nutzen) ist aber das Geld wert. Die günstigere und dünnere Jacke meiner Holden sah nach ihrem ersten Abflug nicht mehr so gut aus...
Ansonsten haste mit ner Alp ein gutes zuverlässiges Allroundmopped.....on- und offroad - Lederbesatz an den Sturzstellen ist ein gutes Stichwort, hab mir mal den Arsch angeschliffen als mir bei 60 Sachen in ner Kehre das Hinterrad weg ist, IXS Textilhose zerfetzt am Popo weil ich auf selbigem auf der Strasse sitzend gerutscht bin.
Hab mich ins Thema eingelesen, Textilklamotten halten in der Regel ca. 1-2 Sekunde Rutschpartie wenn man keine Materialdoppelungen oder verdreifachung hat, ist man schnell auf der Tapete. Leder hält im Schnitt das 7 fache bis 10 fache aus.
Hab jetzt ne Hein Gericke PSX-RS Hose mit Leder an Knie Hüfte und Popo. - Die Stiefel von deinem Link würde ich nicht kaufen, weil der Schaft ziemlich niedrig ist und auch weil es einfach ein billig Stiefel ist. Ich halte einfach nichts von Billigware und damit 2 mal kaufen. Hier hilft vielleicht eine Finanzierung. Ich habe seit letztem Jahr Daytona Trans Open Stiefel (z.b. bei Louis). Die halten ein ganzes Leben. Ja war teuer, aber vor 2 Wochen ist mir das Vorderrad auf Splitt weg gerutscht und mein rechter Fuß war kurzzeitig unter meiner Alp eingeklemmt, bzw. sie ist drauf gefallen. Das habe ich danach auch gemerkt, es war aber nichts gebrochen oder so. Das Hosenbein meiner RevIt Sand Hose hat auch ein paar Löcher und das Leder des Stiefels ist nun an 2 Stellen an geschliffen. Ich bin der festen Überzeugung, dass mich andere qualitativ schlechtere Stiefel nicht so gut geschützt hätten.
Die 3 Löcher in der Textilhose sind ungefähr so groß wie eine 2 Euro Münze. Aber die Knie mit doppeltem Besatz sind nicht durchgeschliffen. Da wäre Leder bestimmt besser gewesen.
Dazu muss ich auch erwähnen, ich habe nach dem Ausrutscher direkt an RevIt eine Email geschrieben und nach etwas von dem Stoff gebeten um die Löcher zu stopfen. Nach einer Woche erhielt ich Antwort, dass sie mir den Stoff zuschicken würden. Ist jetzt zwar noch nicht angekommen, aber es ist ja auch erst Montag.
Grundsätzlich sind Textilanzüge aber gut. Hauptsache es sind Protektoren vorhanden. Der Nachteil von Leder ist, dass es im Sommer ziemlich warm drin wird und dass man im Regen immer einen Regenkombi drüber ziehen muss.
Die Wahl des Anzuges würde ich grundsätzlich vom Fahrstil abhängig machen. Wenn du ein Rennfahrer sein willst und möglichst schnell unterwegs sein möchtest ist ein Lederanzug wohl besser. Bei einer gemäßigten Fahrweise ist ein Textilanzug auf jeden Fall gut.
Lies am Besten mal ein paar Tests in Zeitschriften und probiere verschiedene Sachen an. Hab ich auch so gemacht.
Spare nicht an deiner Sicherheit! - Textilanzüge sind defintiv Mist wenn man sie gegen Leder vergleicht, Leder ist leider schwer und im Sommer sehr warm, was aber bei den Billigplastikklamotten noch schlimmer ist. Es gibt wenig Textilklamotten die im Sommer angenehm sind, jedenfalls das was man für wenig Geld kaufen kann, taugt leider auch nicht wirklich viel. Wobei selbst die teuersten Textilanzüge selbst bei niedrigen Geschwindigkeiten schnell durchscheuern.
Ein bischen Lesestoff
http://www.motorradonline.de/stiefel/preisguenstige-tourenstiefel-im-produkttest/408106
http://www.motorradonline.de/kombis/held-kombi-fuer-heisse-tage-mit-dem-motorrad/413939
http://www.motorradonline.de/kombis/motorrad-textilkombis-bis-400-euro-im-test/409910 ... Wenn du ein Rennfahrer sein willst und möglichst schnell unterwegs sein möchtest ...
... bedenke - er plant sich eine Transe zuzulegen!!!
- ne Transe fährt auch ziemlich flott, nen Sturz mit über 100 Sachen kriegt man damit auch zustande, mich hats jetz in meiner Moppedkarriere schon 2 mal mit 70 geschmissen, einmal mit der GSXR und einmal mit der Transe. Bei der Gixxer hatte ich Leder an, da ist mir ausser ner Prellung nichts passiert, bei der Transe hatte ich Textil an, was durchgeschliffen war, zwei Wochen krank und aufwändige Wundpflege da grossfläche Abschürfungen.
Kauft ihr euer Textilzeugs und macht die eigenen Erfahrungenich kauf nur noch Textil mit entsprechendem Lederbesatz
Hallo
also ne Transalp ab 91 kann man ohne Bedenken empfehlen, aber bis 200kg das trifft nicht zu und günstig in der Anschaffung ist wegen der sehr guten Wertstabilität auch nicht zutreffend
Ansonsten hau rein, Lappen gemacht und Transalp gekauft damit wirste lange Spass haben
Kann ich so unterschreiben. Habe mir ja letztes Jahr nachm Führerschein auch ne 91er geholt. Und da gibts echt nichts zu schrauben. Nur den CDIs sollte man liegende Halter verpassen falls das Baujahr vor 94 liegt (wobei das auch kein Garant für unsterbliche CDIs ist). Bei Bedarf kann man die noch gegen digitale ersetzen (gut 250€ für beide zusammen).
Sonst ist außer der normalen Wartung nicht sonderlich viel dran zu schrauben.
Kannst ja mal in mein Tagebuch (siehe Signatur) gucken, da hab ich meine Arbeiten seit dem Kauf dokumentiert.
Bezüglich Textil oder Leder fahr ich aktuell zweigleisig. Für kürzere Strecken (idR innerorts) trage ich eine roleff Textiljacke, gabs mal bei Louis für um 60€ im Angebot. Die hat auch paar Protektoren drin. Wird wohl auf jedenfall besser sein als ganz ohne Schutzkleidung wie manche innerorts rumfahren.
Für weitere bzw schnellere Strecken zieh ich ne alte Lederkombi von Dainese an. Wobei demnächst eine neue her muss, bin doch noch etwas gewachsen.
Schuhe, Handschuhe und Dainese Wave Air Rückenprotektor trage ich immer.
Sturzqualitäten musste ich zum Glück noch nicht überprüfen.
Schuhe sind welche von Falco (italienischer Hersteller), sind knöchelhoch und waren ursprünglich Schuhe für aufs PocketbikeSind bequem und man hat einen sicheren Stand drin. Aber werden wohl durch richtige Stiefel ersetzt wenn eine neue Kombi kommt. Sieht dann einfach besser aus und Stiefel schützen den Knöchel wohl auch vor verstauchen/brechen beim Sturz. Bekannter hat erzählt ein Bekannter von ihm habe den Fuß verloren bei einem Mopedunfall und das wäre durch einen richtigen (hohen) Stiefel wohl nicht passiert.
Edit: Bezüglich schwitzen im Sommer sind beide Arten relativ problemlos wenn man in Fahrt bleibt. Wenn man allerdings bei ordentlich Sonnenschein im Berufsverkehr steckt schwitzt man irgendwann in beidem. Ich zumindest.- schau' dir mal die stiefel hier an:
http://www.motorradbekleidung.de/motorradstiefel/daytona-racer-t1-gtx-stiefel-gore-tex-stiefel,p,de,6,39,1614.html - Hallo! Ich bin's wieder! Das mit dem Führerschein hat sich leider verzogen, so dass ihn erst jetzt seit ca. einem Monat mache und kurz vor der praktischen Prüfung bin. *bammel*
Kleidung ist Textil geworden, unter anderem "Touareg bzw. TRG" von HG und Stiefel auch von HG. Vielleicht lege ich mir später dann auch Leder zu. Aber ich hoffe natürlich vor Allem, dass ich erst gar nicht stürze.
Jetzt habe ich wieder Fragen zur Transalp:
Ab BJ 91 ist OK, aber welche Laufleistung ist OK? Es gibt welche mit 50tkm, aber auch welche mit >100tkm.
Mir wäre die Laufleistung vielleicht nicht so wichtig, wenn ich wüßte, dass die TA auch 200tkm bei Pflege locker machen. Vielleicht könnte man dann ja eine gepflegte TA von einem "Opa" mit 100tkm einer TA mit 50tkm von einem "Rowdy" bevorzugen? Oder ist mit gewissen Ausfällen bei TAs ab hohen Kilometerleistungen zu rechnen?
Mir ist nur wichtig, dass ich für den Anfang ein relativ solides Motorrad ohne Macken bekomme für das Budget, was ich habe (bis max. 2000€). Dabei sind Baujahr, Laufleistung, Optik usw. erstmal zweitrangig.
Was bekommt man realistisch bis 2000€? Der Kauf wird vermutlich ohnehin eh erst im Winter erfolgen, da ich bis dahin mit Umzug usw. beschäftigt bin.
Danke allerseits!
Gruß
ZAR - Schau einfach mal bei Mobile.de durch. Dort gibt es genug Maschinen und recht schnell wirst du ein paar Favoriten haben. Ich hatte mir bei meiner Suche eine Excel-Tabelle gemacht und grundsätzliche Maschinen eingetragen. Dann schreibst du die wichtige Punkte hinein (Farbe, Laufleistung, Preis, Standort, Sonderausstattung, usw.). Dann markierst du dir die Einträge in grün, gelb und rot. Zum Beispiel der Preis bis 1700 in Grün, 1750-2000 in Gelb und darüber in rot. Hast du alles eingetragen, kristallisiert sich bal die "Grünste" heraus. So habe ich meine Maschine gefunden.
Mittlerweile habe ich das auch beim Zeltkauf so gemacht - bewährtes System! - Hallo Zar,
also die Laufleistung ist nicht soooo wichtig. Der TA Motor ist sehr langlebig und geht nicht so schnell kapput. Bei einem BJ ab 91 (> 20 Jahre alt) muss man aber schon mal was ersetzen/reparieren. Deshalb auf den Gesamteindruck achten. Wichtig ist auch, welches Zubehör (z.B: Koffer, Sitzbank etc.) dabei ist. Viel kann man selber machen - je nach Schraubergeschick. Welche Reperaturen wurden bereits durchgeführt? Evtl. Kupplung erneuert?
Bis BJ 95 wurden noch CDI´s verbaut. Wenn noch die Originalen drin sind ist damit zu rechnen das diese zeitnah ersetzt werden müssen - heißt ca. 250,-- für neue digitale CDI´s in den Kaufpreis einkalkulieren. Für bis zu 2000,-- solltest du aber schon eine vernünftige bekommen.
Was auch wichtig ist: Wie alt/abgefahren sind die Reifen und die Kette. Ansonsten ebenfalls im Kaufpreis berücksichtigen.
Viel Spaß beim Suchen.
VG Jochem - Danke, danke!
Wo kann ich mich über dieses CDI-Problem informieren? Will dann nicht vor dem Verkäufer stehen und keine Ahnung davon haben. :) - http://www.transalp.de/technik/reparaturen/zuendbox/
- Haste die schon in der Börse gesehen?
http://www.transalp.de/boerse/?tx_ghclassifieds_pi1%5Bad%5D=1307
Haste die schon in der Börse gesehen?
http://www.transalp.de/boerse/?tx_ghclassifieds_pi1%5Bad%5D=1307
Natürlich, danke! :)- Kann Dir nur dringend empfehlen, nicht bei sicherheitsrelevanten Dingen zu sparen. D.h. bei der Sicherheitsausrüstung gut zu investieren und auch beim Mopped drauf zu achten, dass sicherheitsrelevante Teile gut gepflegt wurden und keine Zeitbombe darstellen. Zum Glück kann man bei Honda bzw. bei Transalp auf gute Technik setzen.
- Ich würde soweit gehen als zu sagen: Ohne Koffer kauf den Bock nicht ... Ne Transalp ist zwar kein Binnenfrachter aber irgendwelche Koffer will man ja haben und wenn die mit dem Motorrad mitkommen sind die tendenziell günstiger.
Was bei einer Transalp ziemlich teuer wird ist eine neue Bremsscheibe vorne, die sollte schlag- und gratfrei sein.
Das CDI Problem ist eigentlich folgendes:
Die Zündboxen sind in den älteren Transalps stehend eingebaut und die Sitzbank kann auf den Stecker drücken. Mag daran liegen dass der europäische Biker ne Nummer schwerer ist als der durchschnittliche Japanische. Steht im Prinzip alles hier: Link
Vorteil der Digitalen ist, dass sie neu sind und damit auf 90Oktan Benzin eingestellt, die alten CDI aus dem Ende der 80er (für uns Junior-Biker also dunkelste Vergangenheit) wurden für das 85 Oktan Benzin hergestellt. Die modernen CDI-Nachbauten regeln beispielsweise auch nach, wenn die Temperatur mal runter geht, was die alten, analogen nicht tun. Aus dem Grund ist der Wechsel von alten auf neue CDI so ziemlich die Maßnahme die man an seiner Alp vornehmen kann, die am meisten Unterschied macht.
Die CDI's sind unter dem Sitz verbaut, da kommt man dran, wenn man die hinteren Seitenteile abnimmt (eine M5 Mutter, rausschrauben und man kann das Seitenteil einfach abziehen, dann noch zwei M5 Muttern am Sitz und du kannst den auch abheben und dann blinzeln sie dir schon entgegen. Wenn MS-Motorentechnik draufsteht, dann sind es die neuen, weiterhin steht da noch drauf, dass die auch für eine Afrika Twin taugen.
Wenn noch alte CDI verbaut sind kann man für kleines Geld (25€ oder so) eine CDI Halterung von einer neueren Transalp kaufen und verbauen, dann liegen die CDI und sie kommen nicht mehr mit dem Sitz in Kontakt.
Zur Prüfung: Mach dir da mal nicht ins Hemd. Zuversicht ist da schon die halbe Miete. Straßenverkehr kannst du ja schon wenn du den B Schein hast, die schaun mehr oder weniger nur nach ob du Motorrad fahren kannst, also nix mit 9-Punkt Checkliste bevor du abbiegst und so weiter.
Ich wurde zu meiner Prüfung drei Stunden zu früh gerufen, mit 5 Minuten Vorlauf, wir hatten nur ein Funkgerät und mussten via Handy und Headset kommunizieren. Ausserorts riss der Kontakt sofort ab (Funkloch) und ich musste nach hinten in den Spiegel schauen wo der Fahrlehrer hinblinkte um zu wissen wo ich hin muss.
Das CDI Problem ist eigentlich folgendes:
Die Zündboxen sind in den älteren Transalps stehend eingebaut und die Sitzbank kann auf den Stecker drücken.
Vorteil der Digitalen ist, dass sie neu sind und damit auf 90Oktan Benzin eingestellt, die alten CDI aus dem Ende der 80er (für uns Junior-Biker also dunkelste Vergangenheit) wurden für das 85 Oktan Benzin hergestellt. Die modernen CDI-Nachbauten regeln beispielsweise auch nach, wenn die Temperatur mal runter geht, was die alten, analogen nicht tun. Aus dem Grund ist der Wechsel von alten auf neue CDI so ziemlich die Maßnahme die man an seiner Alp vornehmen kann, die am meisten Unterschied macht.
Wenn noch alte CDI verbaut sind kann man für kleines Geld (25€ oder so) eine CDI Halterung von einer neueren Transalp kaufen und verbauen, dann liegen die CDI und sie kommen nicht mehr mit dem Sitz in Kontakt.
Es liegt nicht nur an der liegenden CDI-Halterung. Die 94/95 haben diese, aber die CDI geht trotzdem kapputt (evtl. nicht so schnell?).
Ich dachte Normalbenzin hatte 91 Oktan und Super hat 95 Oktan. Die neuen CDI´s sind auf Super eingestellt.
VG Jochem- Normal/Benzin Bleifrei mindestens 91 ROZ
Super/Bleifrei 95 mindestens 95 ROZ
SuperPlus/Bleifrei 98 mindestens 98 ROZ - 20 Jahre alte Elektronik geht auch schonmal kaputt, da stimme ich dir vollkommen zu, auch gerne von alleine. Elektronikbauteile fallen ja entweder sofort am Anfang aus, oder halten lange Zeit und gehen dann kaputt, dazwischen gibt es, ohne dass man mechanische Belastungen drauf gibt, eigentlich wenige Ausfälle. Also das gilt zumindest für Platine/Leiterbahn/Microchip Einerlei.
Habe das ganze mit den lieben kleinen Oktanen mal nachgesehen, wenn man die Dratbrücke geschlossen hat, ist die CDI auf 91 Oktan eingestellt, wenn man diese durchtrennt auf 95. Wir haben also alle Recht (selten genug der Fall).
Nachzulesen ist das ganze Hier! - Klick mich! Habe das ganze mit den lieben kleinen Oktanen mal nachgesehen, wenn man die Dratbrücke geschlossen hat, ist die CDI auf 91 Oktan eingestellt, wenn man diese durchtrennt auf 95. Wir haben also alle Recht (selten genug der Fall).
Hallo Tallmann,
sorry, aber ich muß doch noch etwas ergänzen und richtigstellen. (Ich fahre 94 TA mit diesen neuesten CDI´s.)
Die neuesten digitalen CDI´S haben 2 Drahtbrücken: gelb und kurz und schwarz und lang.
Die gelbe kurze Drahtbrücke ist für die Aktivierung des Seitenständerschalters. Sie muß ab Bj 88 durchtrennt werden - für 87 nicht.
Die lange schwarze ist für das Mapping auf 91 oder 95 ROZ Sprit. Durchtrennt ist sie wie die alten auf 91 ROZ eingestellt. Nicht durchtrennt heißt 95 ROZ.
So steht es auch bei m&S drinn.
Nix für ungut und
VG Jochem- Dann sollte man also nicht nur trennen, sondern idealerweise einen Schalter einbauen, damit man abseits Europa auch mal mit 91er gut fahren kann?
Dann sollte man also nicht nur trennen, sondern idealerweise einen Schalter einbauen, damit man abseits Europa auch mal mit 91er gut fahren kann?
Klingt eigendlich nach einer guten idee, aber:
Zitat MS: "Die Kabelenden der Brücke dürfen nicht verlängert werden!"
Hierfür eine begründung währe toll.
LG