Angelika am 19.8.2016 zuletzt bearbeitet 19.8.2016 "Tobias" schrieb:- Zum Öl: Ich würde beim Louis einen Nierengurt, eine Sturmhaube und 4 Liter Castrol Power 1 holen?
Wir nehmen vom Louis Procycle 10/40. Das schütten wir seit 130.000 km in die Alps und es kostet 1/3. Läuft!
4 Liter Procycle für 14,99 statt 25,98
Danke für den Tipp! Ich denke da hole ich nochmal zwei drei Kanister, das hält ja.
Update:
- TA auf dem Hauptständer, Hinterrad gleichmäßig gedreht: Kein klemmendes Kettenglied bemerkt
- TA unterwegs, Kettengerassel im 2. Gang bei ca 40 km/h, das Ohr ungefähr über der Gabel, Kupplung ziehen und das Gerassel ist weg. Kommt also nur, weil der Motor untertourig läuft und die Kette nicht wirklich stramm läuft und hin- und herschlagen kann
Dann kam in der Nacht noch mein Kumpel vorbei (fährt seit langen Jahren verschiedene Mopeds) und schaute sich die BT an. Dabei habe ich gelernt
- was ein Rundlauf an den Rädern ist (ist iO)
- wie man das Lenkopflager prüft (spürbar beschädigt, aber noch fahrbar)
- daß die Kuppling fast durch ist
- daß ich die ganze Zeit mit ca. 1 statt 2 bar Druck auf dem Vorderrad rumfahre
- daß die Armaturenbeleuchtung funktioniert. Trüb, aber sie geht
- daß die Gabel leicht krumm ist
- daß der Motor bestens klingt
- daß das Getriebe sich wunderbar schalten läßt
- daß der Schalthebel verbogen ist
- daß die Bremsen sch** sind im Vergleich zur Yamaha MT 07 des Kumpels (ach ne...)
- daß die TA für mich mit meinen 1,94 sicherlich eine gute Wahl ist.
So weit, so gut!
"Tobias" schrieb:- wie man das Lenkopflager prüft (spürbar beschädigt, aber noch fahrbar)
Ein LKL dessen Beschädigung man bei eingebauter Gabel und wahrscheinlich auch VR spürt gehört gewechselt.
- daß die Kuppling fast durch ist
Glaub ich nicht. Bestenfalls sind die Federn ermüdet und bringen nicht mehr die Federkraft, die sie bringen sollten. Aufgrund welchen Umstandes ist dein Freund zu dieser Diagnose gekommen?
- daß ich die ganze Zeit mit ca. 1 statt 2 bar Druck auf dem Vorderrad rumfahre
Luftdruck in den Reifen zu überprüfen sollte jeder Biker machen ... vor allem, wenn er mit einem "neuen" Motorrad unterwegs ist.
- daß die Gabel leicht krumm ist
Wie wurde das festgestellt? Bei der TA steht oft einmal der Lenker ein wenig schief, weil die Gummibuchsen in die die Riser gelagert sind ausgenudelt und ausgeschlagen sind.
- daß die Bremsen sch** sind im Vergleich zur Yamaha MT 07 des Kumpels (ach ne...)
Naja, ist halt eine PD06. Aber auch die Bremserei einer PD10 oder RD10/11 kommt nicht an eine T07 hin.
- Da gebe ich Dir recht, das LKL muß gewechselt werden. Habe mir erklären lassen daß es ein Kegelrollenlager sei, die Arbeit kenne ich von der Vorderachse meines PKW. Gefummel aber machbar.
- Zitat: Die Kupplung ist nicht mehr die frischeste!" als er von der Probefahrt zurückkahm. Er hat mir nicht erklärt, wie er das herausgefunden hat, aber ich denke er kann den Unterschied einfach fühlen.
Mir selbst ist tatsächlich erst vorgestern klargeworden, daß es einen grundsätzlichen Unterschied zwischen den mir bekannten PKW-Kupplungen und der Nasskupplung der TA gibt. Seit den ersten Fahrschulzeiten bin ich drauf konditioniert, die Kupplung nicht schleifen zu lassen, und nun lerne ich, daß eine schleifende Kuppung bei ganz langsamen, engen Kurven (Schrittgeschwindigeit plus ein wenig) mein bester Freund ist und daß nichts das Rauchen / Stinken anfängt.
- Mit dem Luftdruck gebe ich Dir natürlich recht. Öl habe ich gecheckt, LD nicht. Mea culpa. Dann habe ich noch den Verkäufer im Ohr, der mir mehrfach versicherte daß die Maschine in einem Besstzustand ohne Wartungsstau sei und ich ohne Bedenken losfahren könne. Das passiert mir auch nie wieder.
- Krumme Gabel sehe ich selbst: Ich schaue nach vorne, Verkleidung zeigt um einen Schnaps nach rechts, also muß was schief sein. Was sind "Riser"?
- Zu den Bremsen: Wie beim PKW is auch hier der eingehaltene Abstand zum Vordermann mein bester Freund. Über die Schrecksekunde hilft mich die Bremse nicht hinweg. Und, wenn wir gerade dabei sind: Analog zum PKW bringt mir eine ABS bei rutschiger Strasse (einsetzender Regen, Laub, Ölspur) und einer Schräglage (weil Kurvenfahrt, aber ohne Bremsung, ich fahre einfach) auch nix, richtig? Da zählen nur Reibwerte.
Gruß,
Tobias
ad Kupplung
Wie du schon richtig festgestellt hast handelt es sich bei der TA (sowie bei den meisten Motorrädern) um eine im Ölbad laufende Kupplung (prominente Ausnahmen sind hier Ducati und AFAIK die Boxer-BMW's).
Das heißt, dass hier die Kupplung auch empfindlich bzgl. des verwendeten Öls ist. Wenn da nicht das Öl mit den richtigen Additiven verwende wird kommt es gerne mal zu rutschenden Kupplungen. Ich will hier bzgl. des Öls keine Wissenschaft machen. Bei mir laufen die TA sowohl mit einem vollsynthetischen Öl als auch mit dem billigen mineralischen Procycle Öl vom Louis. Also, mit dem Tipp von Angelika machst du nix falsch. Wenn du dich zum Thema Öl einlesen willst, dann hast du hier im Forum Lesestoff für einen ganzen Sommer.
Meine Erfahrung und auch die vieler anderer, ist aber, wenn man das Öl ausschließen kann, dass die Reibscheiben noch weit innerhalb des Toleranzbereiches liegen und auch die Stahlscheiben weder blau noch verzogen sind, aber einfach die Federn "verkürzt" sind und deswegen nicht mehr ausreichend Druck aufbauen können.
MEIN Tipp: Erstmal den Kupplungszug kontrollieren. Der fasert sich am unteren Ende gerne mal auf und verhindert mit ein paar losen Litzen u.U. einen ordentlichen Kraftschluß der Litzen. U das Stahlseil aber ordentlich kontrollieren zu können muss man den Seilzug aushängen (nicht ausbauen) damit man ihn aus dem unteren Ende des Bowdenzuges ordentlich herausziehen kann.
Wenn hier alles in Ordnung einen prophylaktischen Ölwechsel machen und danach das Verhalten der Kupplung beobachten. Wenn sich nix ändert kommt man wohl nicht umhin sich irgendwann einmal die Kupplung anzusehen.
ad Riser:
Die Riser sind jene zwei teile, die in der oberen Gabelbrücke verschraubt sind und in denen dann der Lenker geklemmt ist. Der Teil der Riser, der in der Gabelbrücke verschraubt ist ist in Gummiblöcken vibrationsgedämpft gelagert. Diese Gummiblöcke leiern aber mit der Zeit aus und lassen den Lenker schief stehen. Viele Leute hier haben diese Gummiblöcke mit entsprechenden U-Scheiben entkoppelt. Der Erfolg ist, dass der Lenker wieder gerade steht und man ein viel direkteres Lenkgefühl hat bzw. die Rückmeldungen vom VR klarer durch kommen.
Hier findet man über die Suche ebenfalls einiges zu lesen.
ad Bremse
Das ABS sollte inzwischen (k)eine Glaubensfrage mehr darstellen.
Das ABS unterstützt den Motorradfahrer vor allem in der berühmten Schrecksekunde, die uns zum Überbremsen des VR verleitet. Und wenn das VR blockiert und rutscht - also keine Seitenführungskräfte mehr auf die Straße bringt - ist der Sturz quasi vorprogrammiert.
Ein geübter Fahrer kann hier noch die Bremse lösen um einen Sturz zu verhindern ... aber er schafft es nicht schnell genug wieder ausreichend Bremsdruck aufzubauen und verliert so oft viele Meter Bremsweg. Beim ABS kann man einfach in die Bremse reinlangen.
Die Bremserei beim Motorrad ist im Zusammenhang mit der dynam. Achslastverteilung ein hochkomplexer Vorgang.
UND, inzwischen gibt es auch schon ABS-Systeme (von Bosch für KTM und dann BMW hergestellt), die lassen auch starke Bremsungen in der Schräglage zu.
Wenn man so alte Motorräder wie die TA fahren will, muss man natürlich zwangsläufig auf ABS verzichten. Bei neuen Motorrädern geht ab nächstem Jahr e kein Weg mehr an ABS vorbei. Von meinen 4 Motorrädern haben 2 ABS ... die zwei Transen natürlich nicht.
Tobias am 20.8.2016 zuletzt bearbeitet 20.8.2016 Danke für Deine ausführliche Antwort, auf die ich später genauer eingehen werde
~~
Nach Deiner Warnung mit dem Luftdruck habe ich heute früh meine Schwester auf ihrer 535 Virago zu mir zitiert, Öl gecheckt und ihr gezeigt, wie sie den LD messen muss.
Vorne 1,7 statt 2,0
Hinten 0,8 statt 2,2
Sie läßt grüßen!
- Sodele, Du meinst also, man solle nicht gleich die Kupplung tauschen sondern zuerst die simplen, leicht zugänglichen Fehlerquellen prüfen?
- Diesen Rat werde ich natürlich befolgen. Bei meinem PKW ist der Bowdenzug für die Motorhaubenentriegelung ab Werk in einem Bogen nach unten verlegt, Kondenswasser sammelt sich, der Bodenzug rostet, der Draht wird rau, der Reibwert höher, man zieht wie ein Ochse, der Draht längt sich und reißt an der Stelle, an der er am Mechanismus festgeklemmt ist. Ein neuer Bowedenzug, schön gefettet und mit der Wölbung nach oben verlegt löst das Problem auf lange Jahre.
- In die Riser-Thematik werde ich mich einlesen, danke für die Erläuterung. Davon ausgehend, daß noch das erste Öl drin ist, würde ein Tausch von Öl und Simmeringen nicht schaden, oder? Wenn's an das LKL geht, muß ich da sowieso ran.
- In Sachen ABS: Ich fahre seit 2011 (wieder) PKW ohne ABS und weiß genau, was Du meinst. Bei gut gepflegten Bremsen blockiert die HA zuerst, dann die VA, aber eben abhängig vom Reifenprofil, vom Luftdruck, vom Untergrund unter dem jeweiligen Reifen, von innen oder Aussenkurve, Dreck auf der Bremsscheibe oder Abrieb in der Bremstrommel etc etc. Wenn man mehr als sagen wir 30 km/h abbauen muß, kommt das Fahrzeug sofort schräg. Macht man die klassische Stotterbremse, verliert man Bremsweg, wie Du richtig sagst.
- In meinem Fall als absoluter Anfänger und dazu noch auf einem Motorrad Bj 92 schützt mich nur Vorsicht und Abstand zum Vordermann. Ist aber eine Preisfrage. Diese Saison wird's nicht mehr viele km reichen, nächstes Jahr sieht man weiter. Da kann es durchaus sein, daß ich auf jüngeren ABS-Fahrzeugen Platz nehme und mal versuche, wie sich das anfühlt.
Weiter im Text: In den letzten 2 Wochen beim ADAC Übrungsplatz 45 Stunden / 805 km auf der BT verbracht, zwei Kanister Sprit vertankt und eine Menge, Menge gelernt. Dieser Sommer wird mir als glühend heiß und voller Kurven in Erinnerung bleiben.
Montag habe ich meiner erste "richtige" Fahrstunde auf einer BMW 650 GS. Ich hab deren Lenker angeschaut und mir (wie vor 25, 30 Jahren oder so) überlegt was man rauchen muß um bei Blinkerhebeln einen Paradigmenwechsel durchzusetzen und aus einem drei Schalter zu machen?
BMW hat diesen Paradigmenwechsel eh nicht durchsetzen können und baut auf seinen Motorrädern inzwischen wieder ganz normale Blinkerschalter ein.
Auch von diesem Telelever kommen sie schön langsam wieder ab ... weil ihnen halt jeder sagt, dass man mit dem Ding kein Gefühl fürs VR hat.
Telelever mußte ich googeln : -)
Sowas passiert, wenn man einen Haufen gutbezahlter Ingenierure hat, die zur Arbeitsplatzsicherung was erfinden müssen.
Moin,
da muss ich mal dagegenhalten...
Sowas nennt sich Innovation und ist/war einen Versuch wert.
Der Telelever funktioniert mMn zumindest in Hochgeschwindigkeits-Straßentourern sehr gut, ist dort schön komfortabel. Auf letzter Rille fährt man mit anderen Mopeds, sooo grausig ist die Rückmeldung aber auch nicht.
Setzt sich vielleicht nur nicht durch, da schwer, teuer und häßlich (wenn unverkleidet)?
Gruß Tobi
Als völlig Ahnungsloser habe ich's nochmal gegoogelt und kam zu der Einsicht, daß es wohl schon eine ganze Menge Lösungssansätze gab
GabelartenHi,
wie äußert sich denn das mit der Kupplung?
MEINT Dein Kumpel nur, dass die bald kaputt geht oder hat er wirklich bei - sagen wir mal 7.000 bis 8.000 Umdrehungen im höchsten Gang ein Durchrutschen bemerkt? Wenn er es nur meint, dann fahre weiter.
Eines kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen:
"varakurt" schrieb:ad Kupplung
...dass hier die Kupplung auch empfindlich bzgl. des verwendeten Öls ist. Wenn da nicht das Öl mit den richtigen Additiven verwende wird kommt es gerne mal zu rutschenden Kupplungen.
Ich nehme übrigens auch das Procycle von Tante Louis. Teuer ist nicht besser und Autoöl geht gar nicht. Auf längeren Touren in die Pampa am besten immer ein 1l Fläschchen mitnehmen. Zwischen 0,2 und 0,5l Öl pro 1000km wirst Du wahrscheinlich brauchen.
Schönen Gruß
Andi
"Steiner" schrieb:Hi,
wie äußert sich denn das mit der Kupplung?
MEINT Dein Kumpel nur, dass die bald kaputt geht oder hat er wirklich bei - sagen wir mal 7.000 bis 8.000 Umdrehungen im höchsten Gang ein Durchrutschen bemerkt? Wenn er es nur meint, dann fahre weiter.
Guten Morgen,
kann ich Dir nicht beantworten, aufgrund welcher Infos er zu dieser Ansicht kam. Ist auch wurscht, weil ich es beizeiten selbst herausfinden werde. Sollte sich ja analog zur rutschen Kupplung beim PKW anfühlen, nehme ich an.
Gruß,
Tobias
Seit heute weiß ich, wie ich
a) die BT mit der linken Hand am Sturzbügel und der rechten Hand am Kofferträger auf den Hauptsänder bekomme und - auch wichtig - daß ich
b) ein vollgetanktes 200 kg Mopped alleine aufheben kann **freu** und daß
c) Slalom im Schrittempe echt anspruchsvoll ist.
Hab den Sturzbügel auf den linken Fuß bekommen. Dank dem guten Stiefel ist nix passiert, mit Turnschuhen geht sowas anders aus. Mit dem rechten Fuß habe ich die BT weggetreten, damit ich wieder rauskomme und den Killschalter umgelegt. Der Protektor am Ellenbogen der Textiljacke war natürlich um ca 1,5 cm an der falschen Stelle, dafür haben ihr Schulter- und der Hüftprotektor der Hose super funktioniert.
Also die BT hochgewuchtet, gewartet bis der Sprit verdampft war, bissle orgeln müssen bis sie wieder angesprungen ist - und dann bin wieder Slalom gefahren. Das werde ich also die nächste Male üben, bis ich es richtig kann!
Herzlich Willkommen im Forum.
Das muß ich mal probieren mit dem aufbocken.
Ich zieh immer am Lenker.
Der guten Form halber: Habe die letzte Woche in einer dieser Ferienfahrschulen verbracht, viel Theorie gebüffelt, noch noch mehr Hütchen um(ge)fahren und habe am Freitag die praktische Prüfung bestanden * freu * Der aktualisierte Führerschein liegt hoffentlich am Dienstag beim FS-Amt in Stuttgart, de jure darf ich ja nicht ohne das Ding fahren. Jetzt habe ich so lang gewartet, das macht jetzt auch nichts mehr aus.
Kleines Résumé:
- Draufsetzen, mit den Gedanken NUR beim Fahren sein, dann läuft das. Alles andere ist saugefährlich.
- Autobahn, Beschleunigungsspur (die mittlerweile "Einfädelungsstreifen" heißt wtf), Spiegel Blinker Schulterblick, Fahrlehrer macht die linke Spur zur und über Funk kommt "Attacke!" Also rübergezogen und den Hahn aufgedreht. ENDGEIL. Richtig geil. Saugefährlich aber richtig geil.
- Bin jetzt BMW 650 GS und F 700 GS gefahren und weiß nun sicher, daß BMW nicht meins ist. Bei der BT sitze ich drauf und tätschle ihr den Tank, bei der BMW gaaarnicht.
Soweit, so gut!
Gruß,
Tobias
Herzlichen Glückwunsch zum "Lappen"!
Und nun viel Spass mit deiner BlauenTranse on tour!
dLzG aus dem Ruhrpott!
Arnd
Daaanke!
Auch von mir alles Gute zum Führerschein.
Viel spaß auf Deinen Touren.
Es ist einfach klasse damit zu fahren.
Gratuliere! Ja, ist saugefährlich und ja, ist saugeil.

Gehs vorsichtig an und alles Gute!
PS.: Und lass dein Lenkkopflager bei einem Mechaniker austauschen.
Danke!
LKL macht die Fachwerktatt, siehe anderer Fred.
Irgendwie geht der Trend klar zum Zweitmopped...
"Angelika" schrieb:@Tobias
Wie gehts dir denn so in freier Wildbahn? 
Wie gehts mir....
- habe so um die 1200 km hinter mir
- man versucht permanent, mich umzubringen
- im Toten Winkel Fahren ist doof
- das Drücken, welches mir auf der Fahrschul- F700GS nicht gelingen wollte, gewöhne ich mir grad wieder an
- Spiegel Blinker Schulterblick geht mittlerweile ohne Denken
- am Wo E mit Schwester und zwei Freunden 150km bei 5° und Nebel ( Hinfahrt) bzw 15° Blauer Himmel Sonnenschein (Rückfahrt) eine schöne Tour gemacht
- Am Neckar entlang fahren und an den kurvenreichen Strecken warten bis der Verkehr weg ist, dann umdrehen und sie nochmal fahren...
- Die Karbidlampe der Transalp erinnert mich an meine PKWs... gruselig. Abhilfe ist per Post unterwegs
- Am Do bekomme ich Heidenau K60 MS Silica montiert
- Die BT braucht 4,7 im Drittelmix plus Parken (in Stuttgart!) ist ein Traum.
- Ab ca. 120 fängt die Transalp auch bei wenig vorausfahrendem Verkehr und ohne überholte LKW leicht das Pendeln an, was mir garnicht schmeckt. Am Do mal auf Radlager / Schwingenlager checken lassen. Diese Art von Fehler / Charakter läßt mich an ein fabrikneues Mopped denken.
Es geht mir gut. Mir hat sich eine komplett neue Welt erschlossen, und ich freue mich dran.
Gruß,
Tobias
Die Alp in ihrem Originalzustand hat alles andere als ein stabiles Fahrwerk!
Das war auch bei den PD10ern nicht anders. Dass sich die TA bei diesem Tempo ein wenig aufschaukeln kann und man durch die Kurven eiert, ist ganz normal.
Ein wenig Abhilfe schaft ein neues Federbein (z.B. Wilbers) und wenn man mal die Gabel aufmacht, das Öl tauscht und ggf. progressive Federn reingibt.
Das LKL hast ja gerade erst machen lassen. Mglw. muss man es nach ein paar hundert Kilometer ein wenig nachziehen ... aber sonst dürfte es nichts haben.
Und bei einem neuen Motorrad wirst du auch Bereiche haben, mit denen du nicht 100%ig zufrieden bist.
Die TA - vor allem wenn sie schon so alt ist wie deine - ist ein Motorrad, um das man sich kümmern muss. Die letzten Jahre vor meinem Unfall war es so, dass ich an unseren TA's und meiner alten AT bis ungefähr Juni mehr herumgeschraubt habe als ich gefahren bin ... erst später im Jahr hat sich das Verhältnis zugunsten des Fahrens gebessert.
Man kann natürlich die TA wegen jeder Kleinigkeit in die Werkstätte stellen - wenn man das Geld für den Mechaniker hat, warum nicht. Ich mach das lieber selber.