Hallo zusammen,
habe vor einem Jahr schon mal darüber berichtet, dieses Jahr habe ich wieder genau dasselbe Problem mit der Vergaservereisung. Heute bin ich schon wieder auf der Autobahn stehengeblieben mit meiner Transalp, zuerst kommt das Ruckeln, und anschliessend bleibt sie stehen.
Weil ich ein Alltagsfahrer bin (kein Auto), muss ich wohl meine Transalp nächstes Jahr verkaufen, weil sie eben 2-3 Monate im Jahr nur schlecht fahrbar ist.
Fahre viel Autobahn, und jedes mal eine halbe Dose Vergaserreiniger im Tank zu schütten ist mir auch etwas blöd geworden.
Mal sehen ob es wieder eine Transalp wird, aufjedenfall sind die Modelle vom Jahrgang 1987-1988 davon betroffen. ...
Wie schon erwähnt tritt das Problem nur auf lange Autobahnfahrten im Winter auf...
Gruss Dany

Hallo Dany,
das Problem wirst du wohl mit allen Vergaser Modellen haben. Hast du dir schonmal überlegt evtl eine Vergaserheizung nachzurüsten?
Gruß Jan
Hallo Jan,
ja schon.. leider sehr umständlich... =(
Sonst habe ich wirklich schon alles versucht, mit Styropor, Abdeckung usw... hilft alles nichts.
Das einzige was geholfen hat ist Vergaserreiniger im Tank zu schütten.. wie lange das aber gut geht ist wieder eine andere Frage..
Das Problem ist dass der Unterdruckkolben aus Kunststoff ist, und die Wärme vom Motor schlecht leitet.
Ich denke dass ich am besten mit Einspritzung bedient bin...
Was mich wundert, ich fahre auch täglich und habe das Problem nicht.
Ok, unter .-6 ° bin ich heuer noch nicht gefahren.
Die Wetterverhältnisse spielen eine grosse Rolle dabei, meisten nach 30-40min Konstantfahrten bei ca. 100-120km/h, feucht, Nebel und bei Temperaturen von ca.0 bis 6 Grad...
Ich weiss aus Datenblättern dass guter Sprit (diese Premiumplörre) zumindest 1% Isopropanol enthält zwecks Vereisungsschutz.
Gibts keine Zusätze auch für Fremdzündermotoren um den Sprit wintertauglciher zu machen, für Diesel gibts genug von vielen Herstellern?
Oder mal statt dem Billigfusel mit 91 Oktan mal testweise guten Premiumspit verwenden.
Oder ein kleinwenig Zweitaktöl in den Sprit geben damit der Eisansatz auf dem öligen Vergaser nicht hält.
Das hab ich auch.
Fahre jeden Tag ca 40 Minuten ( x 2 ) bei Temperaturen um die -2 - +4 °
Teilweise auch eben kälter, aber meist so wie beschrieben.
Ich habe absolut keine Probleme.
Meine ist Baujahr 89
nur die letzten 10 Tage bin ich nicht gefahren, weil ich irrtümlich Diesel erwischt habe.
Jetzt nutze ich die Zeit über Weihnachten für einen Generalservice
Schutti am 25.12.2013 zuletzt bearbeitet 25.12.2013 Habe auf die Schnelle das hier gefunden:
http://www.liqui-moly.de/liquimoly/produktdb.nsf/id/de_5100.html?Opendocument&land=DE&voilalang=d&voiladb=web.nsf
Bisher dachte ich dass Vergaservereisung nur innerhalb ein paar ° auftreten kann.
Die Werte von -15 bis +5 Grad sind scheinbar Werte für Flugzeuge.
Auf dem Boden gehts nur knapp oberhalt des Gefrierpunktes.
Keine Ahnung was hier das Problem ist.
Gibts weitere Hinweise dass es Vergaservereisung ist?
Warum tritt das nicht bei späteren Modellen auf?
Anderer Vergaser?
weniger fett bedüst?
EDIT: http://www.vesab.de/mo_vergaservereisung/vergaservereisung.html
"klausi33" schrieb:Das hab ich auch.
Fahre jeden Tag ca 40 Minuten ( x 2 ) bei Temperaturen um die -2 - +4 °
Teilweise auch eben kälter, aber meist so wie beschrieben.
Ich habe absolut keine Probleme.
Meine ist Baujahr 89
nur die letzten 10 Tage bin ich nicht gefahren, weil ich irrtümlich Diesel erwischt habe.
Jetzt nutze ich die Zeit über Weihnachten für einen Generalservice
Soviel ich weiss sind eben nur die Modelle vom 87-88 davon betroffen...
Sobald es wärmer wird verschwindet das Ruckeln wieder... man kann sicher verschiedene Flüssigkeiten im Tank schütten, um damit die Vereisung zu stoppen... aber der Wunsch bei jedem Wetter einfach draufsitzen, und loszufahren ohne immer etwas im Tank beizumischen ist halt schon gross...
Weiss wer was dann geändert wurde?
Anderer Vergaser?
"Schutti" schrieb:EDIT: http://www.vesab.de/mo_vergaservereisung/vergaservereisung.html
Zum Linkinhalt: da kann man auch einfach ein halbes Schnapspinchen voll Spiritus pro Tankfüllung nehmen um eventuelles Wasser im Tank zu binden. Das wird dann einfach im Zylinder mitverbrannt. Der Tipp ist übrigens von Motorbootfahrern, da steht der Sprit auch schon mal länger im Tank/Kanister.
Vergaservereisung kenne ich allerdings bei meiner ex-89er TA noch der jetzigen PD10 nicht und da waren auch viele schnelle Winterfahrten u.a. zu Wintertreffen im Februar am Nürburgring dabei.
LzG T.J.
Es war ja auch die Rede dass das nur bei TAs bis 1988 auftritt.
Deine ist vieleicht garnicht davon betroffen.
Delphi am 25.12.2013 zuletzt bearbeitet 25.12.2013 "Schutti" schrieb:Weiss wer was dann geändert wurde?
Anderer Vergaser?
Aus einem Italienischen Transalpforum habe ich erfahren, dass das Problem bei diesen Modellen bekannt sei, meinten es sei der Unterdruckkolben daran schuld. Da es bei diesen Modellen aus Kunststoff hergestellt wurde.
Ich befürchte dass da mit einstellen nichts besser wird.
Wist halt nicht herumkommen Zusätze zu verwenden.
Der Tip mit dem Isopropanol dürfte wohl der billigste sein und gut funktionieren.
"Schutti" schrieb:Ich befürchte dass da mit einstellen nichts besser wird.
Wist halt nicht herumkommen Zusätze zu verwenden.
Der Tip mit dem Isopropanol dürfte wohl der billigste sein und gut funktionieren.
Mein Mechaniker hat es auch schon versucht mit einstellen.. leider erfolglos..
Obwohl ich Isopropanol beigebe, spürt man trotzdem unregelmässigkeiten beim Fahren... vorallem beim Gas wegnehmen...
Wenn ich über 2-3 Monate ständig mit Isopropanol im Tank fahre, habe ich immer ein ungutes Gefühl dabei... Ist sicher nicht gut für den Motor...
Ist im normalen sprit auch drinnen, zumidnest habe ich beim Datenblatt für einen Premiumsprit 1% davon gefunden.
Bis zu 3% sollten problemlos machbar sein.
"Schutti" schrieb:Ist im normalen sprit auch drinnen, zumidnest habe ich beim Datenblatt für einen Premiumsprit 1% davon gefunden.
Bis zu 3% sollten problemlos machbar sein.
Ich denke bei mir sind es wahrscheinlich mehr als 3%..
Dazu kommen noch die Kosten für die Vergaserreiniger, und der Oelverbrauch ist auch noch gestiegen.. =(
Und wenn man eben soviel fährt wie ich (knapp 2 Jahren 50000km), rechnet sich das schon noch an.. Wiederum muss ich sagen, dass ich keine nennenswerte Defekte hatte. Ausser 2 CDI (jetzt liegend) und Verschleissteile wirklich nichts... sogar Lenkkopflager und Radlager wurden nie gewechselt.. Erste Kupplung ist immernoch drinn.. und ausser im Winter ist sie mir nie stehen geblieben.. dass muss man auch mal gesagt haben.
Zuverlässigkeit einfach unschlagbar.. ok habe andere Modelle nicht ausprobiert denke aber dass man das nur sehr schwer toppen kann.
Also mit IPA musst du nicht noch zusätzlich den Vergaserreiniger dazukippen.
Wenn anscheinend der Vergaser bis 88 mit seinen Kunstoffschiebern das Problem st, warum nicht einen gebrauchten Vergaser besorgen und umbauen?
"klausi33" schrieb:Wenn anscheinend der Vergaser bis 88 mit seinen Kunstoffschiebern das Problem st, warum nicht einen gebrauchten Vergaser besorgen und umbauen?
den gedanken hatte ich auch gerade...vergaser in der bucht kosten nicht die welt....weniger wie ein neues mopped..
hatte ich früher auch an meiner kleinen Suzuki TS-80X als ich die Metallansaugstutzen gegen Rennmembrane aus Kunststoff getauscht hab, da ist auch der Vergaser eingefrohren weil die Wärme vom Motor nicht mehr über den Aluflansch an den Vergaser kam.
Also bei meiner 96er (PD06a) hatte ich auch keine Probleme bei -20grad (abgesehen von kleineren Batteriegeschochten) allerdings ist bei ihr wohl auch ein böllig anderer Vergaser verbaut. Ich muss allerdings ebenfalls zugeben, dass ich nicht auf der Autobahn war ;)
Gruß Jan
Wäre sicher eine möglichkeit, vielleicht probiere ich es als letzte alternative noch aus.
Welche Vergaser wären dann hauptsächlich kompatibel mit meiner Transalp, ich meine von welchem Jahrgang?
Ich habe eine 89er, die hat zumindest Metallunterdruckkolben.
Hallo Delphi
Nettes Bild von deinem Fahrzeug. Die Gleiche hatte ich auch mal. Lässt du die immer so stehen oder wirfst du auch mal 'ne Plane drüber? Ich frag nur, weil du behauptest, das alle Lager noch Original seien.
Wie sieht es denn mit dem Sprit aus den du tankst? Verwendest du auch Gemüsesuppe (E10)? Der zieht nämlich Wasser an! Wäre der erste Schritt, den es zu klären gilt.
Wenn das Problem in der Konstruktion des '87/'88 Vergasers liegt, würde ich bei der recherche nach anderen Vergasern, bei den 600ccm Modellen bleiben.
Ich bin heute mehre Stunden bei naßkaltem Wetter( ca.+6º) mit meiner '95er ohne Probleme unterwegs gewesen.
Aber gleich weghauen wollen die Gute, tsts...
Gruß Uwe