Hallo!
Wollte mal so in den Raum fragen wer von euch denn Actioncams verwendet und wenn ja welche?
Ich hab heute per Post die Drift Ghost HD bekommen und freue mich schon auf das Auspacken und ausprobieren :)
LG Lorenz
Off-Topic: Actioncams
- Ich verwende die GoPro Hero III als Withe Edition.
Bisher bin ich ganz zufrieden. Allerdings nutze ich sie bisher nur beim MountainBiken und auf Wasserrutschen. - Konnts mir ned verkneifen und hab die TA das Wochenende aus der Garage gezerrt und mit der Kamera eine kleine "Proberunde" gedreht.
Bild is gut, sichtfeld ist nice aber ohne externes Mikro ist der Ton unbrauchbar.
Montiert ist die bei mir zzt am Helm oben drauf, bedeutet (aufgrund der baulich bedingten Lage des eingebauten mikrofons) schaue ich nach links liegt das mikro perfekt und man hört keinen wind! Schaue ich voraus ists sehr windig. Schaue ich nach rechts muss ich um meine Boxen bangen...
So montiert merkt man die kamera übrigens aus aerodynamischer sicht doch nicht wenig ab tempo 90.
Ich plane noch 2-3 Kugeln von den RAM Mounts am Motorrad anzubringen (Links hinten kofferträger und entweder Rechts vorm bremspedal am sturzbügel oder rechts am vordersten ende des sturzbügels oder beides)
Ausserdem schaff ich mir ein gscheites Lavalier Mikro an, welches, sollte die kamera am Helm sein, in den Helm gelegt wird und sollte die Kamera am bike sein, in der windgeschützten nähe des Auspuffs sein wird (um den sound zu "übertreiben" :P) Montiert ist die bei mir zzt am Helm oben drauf
Daran denke ich jedes Mal, wenn ich so einen sehe:
Habe die GoPro 2. Die ist (mittlerweile mit Stromanschluss) immer am Töff montiert und dort bleibt die auch- Der riesengroße Vorteil am Kopf ist, das der Menschliche Körper die Vibrationen am besten dämpft.
Auf Rütteligen Straßen ist ein am Moped montiertes Gerät oft nicht zu verwenden, so zerwackelt sind die Bilder. Montiert ist die bei mir zzt am Helm oben drauf
Daran denke ich jedes Mal, wenn ich so einen sehe:
Habe die GoPro 2. Die ist (mittlerweile mit Stromanschluss) immer am Töff montiert und dort bleibt die auch
Is bei der Drift lange nicht so schlimm wie bei der Blockhaus-Format-GoPro ;P
Aber lieber oben als auf der Seite wo der Fahrtwind für unsymmetrische Halsmuskeln sorgt :D
Am Krad kriegt sie eh auch ihren platz ^^
Was übrigens auch geil aussieht ist ein Gyro-Cam system :)
http://www.youtube.com/watch?v=Slx0EmJo85c- Der Vorteil ist unbestritten ... trotzdem schaut man aus wie Tubby winkwinke.
GsD gibts dann noch die Möglichkeit die Kamera seitlich am Helm anzubringen ... und schon hat man einerseits den Vorteil, und andererseits nicht das eher ungünstige Aussehen.
Ergebnis ab 5:06 HIER zu sehen. - ja mei seids doch nur neidisch dass ihr kan fernseher im bauch habt :P
spaß beiseite
Eigendlich wollt ich sie ursprünglich auch auf der Seite anbringen, aber die 3M klebepads die dabei waren (ein gekurvtes ein flaches) haben beide ned gepasst an der Seite meines Shoei. Das gekurvte war zu kurvig, das flache zu flach.
Da es (das 3M klebeding) oben drauf perfekt gepasst hat, hab ichs hald da droben draufgepappt.
Nach der Testfahrt war ich eh ganz froh dasses oben war, ich hätt nie damit gerechnet dass der Luftwiderstand auch bei einer so günstig geformten wie der Drift SO krass bemerkbar ist...
Aber jo stimmt schon, auf der Seite siehts wesendlich, wesendlich Eleganter aus! - Ausserdem, könnte schlimmer sein :D
- Moin Ihr, da will ich doch auch mal meine Erfahrungen mitteilen
Generell sollte man sich über folgende Punkte Gedanken machen:
Wie viel Zubehör möchte ich? Hiermit meine ich Halterungssysteme, Klebepads, Stativaufnahmen aber genauso Zusatz-Akkus, Unterwassergehäuse oder externe Mikrophone.
Generell sollte man sich darauf einstellen, dass man bei Fahraufnahmen im Wind den Ton in die Tonne werfen kann und gut damit bedient ist die Aufnahmen mit Musik zu hinterlegen.
(Ich würde mal sagen bis ~30km/h geht es noch halbwegs, kommt aber sicher auf die Kamera, Mikro und Windschutz an).
Ich nutze seit 2010 eine Contour HD, die ich seitlich per "Klebehalterung" am Helm montiert habe (wahlweise nach vorn oder hinten). Die Ausrichtung der Kamera ist kein Problem.
Damals ließ mich das Design und die ähnliche Ausstattung zur Contour greifen. Sie liegt dezent am Helm und war technisch mit der GoPro relativ gleich auf.
WICHTIG ist eine starre Halterung!!! Das Motorrad oder besser der Kopf wackeln eh noch genug. Da sollte die Kameraaufnahme nicht noch zusätzliche Unruhe reinbringen. Hier konnten mich die Aufnahmen der Contour voll überzeugen.
Ärgerlich war hingegen, dass in der normalen Austattung (ohne Unterwassergehäuse) sofort Staub hinter die Frontscheibe zieht und das Bild vernebelt (für Offroadfahrten absolut doof).
Man kann diese Abdeckung zwar abnehmen und reinigen und anders abdichten... aber für so ein Produkt war ich davon enttäuscht.
Inzwischen habe ich das Gefühl, dass Contour etwas ins Hintertreffen gerät und man mehr Zubehör für Drift usw bekommt (und ganz klar GoPro).
Ich kenne von Freunden ebenfalls die frühen VGA Action Cams, die in 640x480 aufzeichnen. Die finde ich zu heutiger Zeit nicht mehr zeitgemäß und die Rohrhalterungen mit Gummiunterlage oder die am Helm per Gummi befestigten Halterungen waren seit jeher viel zu weich und wabbelig.
Letztes Jahr durfte ich Bilder einer 59 oder 69 Euro Aldi-Cam sehen und war seehr positiv überrascht.
Weißabgleich, Bildquali usw usw waren wirklich gut und für den Preis top!
Abzüge muss man hier halt beim begrenzten Zubehör in Kauf nehmen. Ebenfalls stört mich der feste Akku, der keinen Wechsel während einer Tour erlaubt. (Andrerseits hat die Cam auch bei Dauerfeuer fast immer tapfer durchgehalten und so waren eher die Speicherkarten das Problem, als ein leerer Akku).
Eine witzige Funktionen bieten einige neue Kameras (Drift??), die endlos Filmen und auf Knopfdruck die letzten 5 Minuten z.B. speichern können.
Es ist doch immer so, dass die Cam grade aus ist, wenn etwas passiert.... sei es der Storch im Tiefflug, der Fuchs oder der Highsider im Wald... mit dieser Funktion läuft die Kamera immer mit und man kann hinterher sagen, "moment, das möchte ich speichern".... (natürlich geht dies auf Kosten der Akkulaufzeit)....
Schlussendlich ist das größte Problem die Nachbearbeitung und Aufbereitung der Aufnahmen. Niemand im Freundeskreis will 12 Stunden Moppedtour Rohmaterial ansehen und so muss man schon wissen, was auf einen zukommt, wenn man (ggf. sogar aus meheren Kameras und mit Standbildern verziert) einen schönen Film zusammenschneiden möchte.
Zugegeben, als absoluter Laie und NICHT Experte, habe ich für 18 Minuten Film (mit Ton, Überblendungen, Zeitrafferscenen, 2 Kameras + Bilderns aus 3 anderen Kameras).... im Endeffekt gute 18 Stunden Nachbearbeitung gebraucht....
Das sollte man wissen.... da fällt es häufig leichter normale Bilder anzugucken.
Wenn man weiß, dass man aber in einer "FAHR"-Gruppe ("wir sind ja nicht zum Spaß hier") unterwegs ist und nur selten zum fotografieren anhält, dann kann eine Helmkamera eine tolle Alternative sein um sonst gar nicht festgehaltene Erlebnisse zumindest in dieser Form festzuhalten.
.... just my 2 cents