"varakurt" schrieb:Deswegen bin ich
a) für eine verpflichtende Prüfung (ähnlich einer Führerscheinprüfung für Kfz), die dem Radfahrer die notwendigen Kenntnisse der Straßenverkehrsregeln abverlangt - und nein, ein bereits abgelegter Moped-/Motorrad-/Autoführerschein darf nicht reichen. Wenn man den Autoführerschein (B) hat und Motorrad fahren will, muss man ja die Prüfung für die Klasse A auch zusätzlich ablegen. Meinetwegen können die Prüfungen für Mountainbikes, Rennräder, Citybikes etc. gleich sein. Für den Bereich der e-Bikes muss sich der Gesetzgeber ohnehin schnell mal was einfallen lassen
b) für ein Kennzeichen, sodass man den Radffahrer identifizieren kann. Mit dem Kennzeichen sollte eine entsprechende Straßenbenutzungssteuer verbunden sein!
c) eine Haftpflichtversicherung für Radfahrer.
d) sollten auch für Radfahrer auf Mautstrecken (Großglockner, Nockalm, etc. etc.) eine Maut eingehoben werden.
e) sollte das Rechtsfahrgebot vor allem bei Radfahrern und hier vor allem bei Gruppenfahrten viel rigoroser überwacht und Verstöße mit Strafen (~ € 35,-) belegt werden.
da stimme ich fast komplett zu:
a) hier stellt sich nur die Frage ab welchem Alter brauche ich diesen Führerschein, denn wenn ich mit meinem Kind (ich sag mal 8Jahre) nicht mehr auf der Straße fahren darf, erledigt sich der Rest der Forderungen mit der Zeit von alleine, denn die Fahrradfahrer werden dann sowieso massiv weniger. (Weiter siehe e)
d) das würde die Zahl der Radfahrer reduzieren, aber die Sicherheit nicht erhöhen
e) In Deutschland musst(?) du als Gruppe (ab ca. 10 Personen) in 2er Reihen fahren, damit die Gruppe nicht so lange ist. Zumindest hab ich das in meinem Fahrradführerschein in der Grundschule so gelernt. Der Führerschien ist zwar nicht gesetzlich vorgeschrieben, aber in den Unterricht integriert und somit ist die Teilnahme verpflichtend für alle Schüler (die zu der Zeit dazu fähig sind - krank fällt natürlich raus). Da die schriftliche Prüfung in die Note einfließt, ist sie auch für die meisten Eltern wichtig. - Achso, ich kann hier nur für
Bayern sprechen, wie das in anderen Bundesländern ist, kann ich nicht sagen.
Insgesammt sollten meiner Meinung nach die Strafen für Radfahrerverstöße stark erhöht werden, und auch Fußgänger stärker zur Rechenschaft gezogen werden, denn leider kann man viele Verkehrsteilnehmer nur über das Geld zum Nachdenken und zur Vernunft bekommen.
Bitte polarisiert doch nicht immer wieder so. Es gibt- wie schon hier mehrfach von einigen erwähnt - bei allen Verkehrsteilnehmern Perfektionisten, ordentliche, schludrige, wurschtige, Ignoranten, Spinner, Egoisten, usw. , sowie einges dazwischen. Das ist völlig egal, ob LKW- Auto-, Motorrad-, Roller-, Mofa-, Fahrrad- oder sonstwas Fahrer oder Fußgänger - nicht das Fortbewegungsmittel ist maßgebend, sondern die eigene Einstellung.
Übrigens, das Leben ist um vieles leichter und schöner, wenn man mehr auf die positive Dinge achtet, als auf die negative, wie ich leider auch erst wieder lernen musste (als Kind war das für mich normal, dann hab ich das nach und nach verlernt, bis ich "den Hammer auf den Kopf" bekommen habe, jetzt geht´s mir wieder besser und ich kann das Leben wieder mehr genießen.
So das reicht jetzt von mir, lang genug gelabert